Entega im doppelten Krisenmodus
So hat sich der Darmstädter Energieversorger Entega und seine Chefin Marie-Luise Wolff (auch BDEW-Präsidentin) die Entwicklung im Falle des seit Mitte Juni laufenden Cyberangriffs ganz und gar nicht vorgestellt.
So hat sich der Darmstädter Energieversorger Entega und seine Chefin Marie-Luise Wolff (auch BDEW-Präsidentin) die Entwicklung im Falle des seit Mitte Juni laufenden Cyberangriffs ganz und gar nicht vorgestellt.
Bei 25 Zentimetern lag der bislang niedrigste Wasserstand am Rheinpegel Kaub, gemessen im Oktober 2018 nach monatelanger Trockenheit. Aktuell sind es rund 70 Zentimeter, aber der Sommer ist ja noch lang.
174,3 Mio. US-Dollar als Gewinnabschöpfung an das US-Justizministerium, 675 Mio. US-Dollar als Strafe an die US-Börsenaufsicht SEC, rund 5 Mrd. US-Dollar an Entschädigungen: Das sind die Eckdaten des Vergleichs im Ermittlungsverfahren wegen Wertpapierbetrugs zwischen der Allianz-Tochter AGI US und den US-Behörden.
Es sind die Nachwehen eines Kapitels, das wohl als das dunkelste der chinesischen Geschichte bezeichnet werden dürfte. Einer Zeit, in der Mao Zedong 1958 im Zuge des „Großen Sprungs nach vorn” zur Ausrottung der „vier Plagen” pfiff und es am Ende rd. 2 Mrd. erschöpfte Spatzen vom Himmel regnete. Nur wenig später sah sich China gezwungen, die als Nahrungsdiebe geächteten Vögel zur Schädlingsbekämpfung aus der Sowjetunion zu importieren. Der von der Kampagne ausgelösten Hungersnot fielen 14 Mio. bis 55 Mio. Chinesen zum Opfer. In jene Phase integriert sich nahtlos die berüchtigte Ein-Kind-Politik der Kommunisten, die 1980 nach Maos Tod landesweit u. a. zur Ernährungssicherung eingeführt wurde.
Kräftig gerumpelt hat es beim Prothesen-Hersteller Ottobock. Kurz nacheinander trennte sich das Unternehmen überraschend von CFO Kathrin Dahnke und Vorstandschef Philipp Schulte-Noelle, Sohn des langjährigen Allianz-Chefs Henning Schulte-Noelle. Zudem wurde der für diesen Herbst avisierte Börsengang von Ottobock, der bereits mehrfach verschoben werden musste, für unbestimmte Zeit auf Eis gelegt.
Wie ein Damoklesschwert hängen die Klagen von institutionellen Kunden in den USA seit dem Herbst über dem Kurs der Allianz-Aktie. Nicht ganz zu Unrecht, wie sich jetzt zeigt. Wurden im Abschluss 2021 bereits 3,7 Mrd. Euro an Rücklagen gebildet für die Vergleichsverhandlungen um fehlgeschlagene Hedgefonds-Strategien der Asset Management-Tochter AGI zu Beginn der Corona-Krise, kamen im Q1 noch einmal 1,6 Mrd. Euro nach Steuern hinzu.
Jetzt geht es ans Eingemachte. Nach der Bewerbungsphase und rd. 2 600 eingereichten Vorschlägen aus vier Kategorien, will die weltweit aktive Zurich Insurance Group mit zwölf Startups den weiteren Weg zur „Versicherung der Zukunft“ beschreiten.
Der Mitgründer und langjährige Managing Partner von King & Spalding in Deutschland, Mario Leißner, wird Ende Juni aus der Partnerschaft ausscheiden und sich aus der anwaltlichen Beratung zurückziehen. Wer ihm nachfolgt, ist noch nicht bekannt.
In den Sparschweinen der Deutsche Bank-Vorstände klingelte es 2021 ordentlich – dem besten Zehn-Jahresergebnis (Vorsteuer: 3,4 Mrd. Euro; Netto: 2,5 Mrd. Euro) sei Dank. Einen besonderen Reibach machte CEO Christian Sewing: Mit 8,8 Mio. Euro lag seine Gesamtvergütung satte 20% überm Vorjahr.
Allianz-Chef Oliver Bäte geht es zu langsam voran. Am liebsten würde er das Debakel mit riskanten Finanzanlagen der Tochter AGI in den USA mit den jüngsten Vergleichszahlungen an US-Investoren abhaken. Doch so schnell wird das nicht gehen.
Die Trendwende bei den Bauzinsen ist endgültig da, obwohl die EZB den Leitzins in der Eurozone noch nicht angehoben hat. Innerhalb der vergangenen zwei Wochen sind sie um mehr als 0,2%-Punkte gestiegen, hat der Baufinanzierungsvermittler Interhyp errechnet.
Tishman Speyer hat das „Q207“, bekannt unter dem Namen „Galeries Lafayette“, in der Friedrichstraße 76-78 für den Fonds Tishman Speyer European Real Estate Venture VIII von der Allianz Real Estate erworben.
Die sich anbahnende Wende bei der Geldpolitik der Europäischen Zentralbank hat den Bankaktien hierzulande noch mal einen Schub verliehen. Aber schon vorher zählten Werte wie Commerzbank, Deutsche Bank und Allianz zu den HDAX-Titeln mit dem höchsten Momentum. Das zeigt sich ganz deutlich in unserem Relative Stärke-Ranking, wo alle drei Aktien wie schon in der Vorwoche in den Top-10 rangieren.
In den vergangenen Jahren wurde unser Relative Stärke-Ranking die meiste Zeit von Aktien angeführt, die aus dem MDAX oder TecDAX kamen. Auch die Performance dieser Indizes war in dieser Phase deutlich besser als die des DAX. In diesem Jahr scheint sich das Blatt aber wieder zu Gunsten des deutschen Leitindex zu wenden. In den Top-10 der Rangliste finden sich diese Woche mit Deutsche Bank, Bayer, Allianz, RWE und Münchener Rück gleich fünf DAX-Titel. Für einen Einzug in unser Musterdepot hat es hier zwar noch nicht gereicht, die Standardwerte positionieren sich aber erkennbar.
Im Mittelpunkt der öffentlichen Wahrnehmung eines Unternehmens steht neben dem Vorstand allenfalls noch der Aufsichtsrat, während von den Ausschüssen kaum Notiz genommen wird. In diesen kleinen, oft fachlich spezialisierten Zirkeln wird wichtige Vorarbeit für die Sitzungen des Plenums zu Fragen der Strategie des Unternehmens, der Besetzung von Führungspositionen oder der Vermittlung bei strittigen Themen geleistet.
Kaum im Amt, setzt die seit September neu ernannte EIOPA-Chefin und Nachfolgerin des Portugiesen Gabriel Bernardino einen ersten wichtigen Akzent als Oberaufseherin der Europäischen Versicherungsaufsicht. Für die Niederländerin Petra Hielkema ist es wichtig, dass die Versicherer ihr Abschneiden in Stresstests künftig offenlegen. Bei Banken ist eine Veröffentlichung der Stresstest-Daten schon lange gang und gäbe. Sie werde sich jedenfalls bei den EU-Gesetzgebern dafür einsetzen, dass die Veröffentlichung der Einzelergebnisse für die Branche verpflichtend werde. Bernardino hatte das stets abgelehnt.
Kaum im Amt, setzt die seit September neu ernannte EIOPA-Chefin und Nachfolgerin des Portugiesen Gabriel Bernardino einen ersten wichtigen Akzent als Oberaufseherin der Europäischen Versicherungsaufsicht. Für die Niederländerin Petra Hielkema ist es wichtig, dass die Versicherer ihr Abschneiden in Stresstests künftig offenlegen. Bei Banken ist eine Veröffentlichung der Stresstest-Daten schon lange gang und gäbe. Sie werde sich jedenfalls bei den EU-Gesetzgebern dafür einsetzen, dass die Veröffentlichung der Einzelergebnisse für die Branche verpflichtend werde. Bernardino hatte das stets abgelehnt.
Geahnt hatten sie es in der Stuttgarter Daimler-Zentrale schon lange. Doch erst jetzt hat der langjährige chinesische Daimler-Partner Beijing Automotive Industry Corporation (BAIC) offiziell enthüllt, bereits seit 2019 über einen Stimmrechtsanteil von 9,98% an dem deutschen Vorzeige-Autobauer zu verfügen.
Die FIFA vergibt die WM für 2018 nach Russland, für das kommende Jahr nach Katar. Das IOC vergibt die XXIV. Olympische Winterspiele 2022 in die Volksrepublik China. Schon die Sommerspiele hatten 2008 in Peking stattgefunden. Sport kostet viel, mit Sport wird aber auch zunehmend viel Geld verdient. Geht es nach den Funktionären, sollen die Bäume weiter in den Himmel wachsen.
London, Stockholm und Berlin werden im Bericht „Cities That Work 2021“ von Allianz Real Estate als die drei besten Städte Europas in Bezug auf Investitionsmöglichkeiten im Bürosektor eingestuft.
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