Deutsches Jobwunder leidet schwer
Hatten viele zu Beginn des Shutdowns noch gehofft, dass die Corona-Krise Deutschland nicht so stark treffen würde, zeigen die aktuellen Zahlen der Bundesagentur für Arbeit ein anderes Bild.
Hatten viele zu Beginn des Shutdowns noch gehofft, dass die Corona-Krise Deutschland nicht so stark treffen würde, zeigen die aktuellen Zahlen der Bundesagentur für Arbeit ein anderes Bild.
Die Aktie der Deutschen Bank, deren guter Lauf im Januar und Februar vom Coronavirus jäh gestoppt wurde, gehörte in den vergangenen Tagen wieder zu den stärksten Papieren im DAX. Seit dem Tief bei 4,45 Euro zu Wochenbeginn ging es rd. 20% nach oben.
Auch in zinslosen Zeiten lohnt sich das Sparen. Das beweist derzeit vor allem die genossenschaftliche Fondsgesellschaft Union Investment. Im vergangenen Jahr erzielte die Frankfurter Gesellschaft einen Nettoabsatz von 19,4 (2018: 15,3) Mrd. Euro. 2019 war damit das viertstärkste Absatzjahr der Geschichte von Union Investment.
Wirecard hat vorläufige Zahlen für 2019 vorgelegt (Umsatz +38% auf 2,8 Mrd. Euro, EBITDA +40% auf 785 Mio. Euro). Das Interesse daran bleibt allerdings überschaubar. Abzulesen ist das am Aktienkurs, der trotz der recht guten operativen Entwicklung am Freitag leicht im Minus lag (-2,8%).
Die gute Stimmung an den Finanzmärkten hat sich im vergangenen Jahr positiv auf die Fondsbranche ausgewirkt. Das von den Fondsgesellschaften verwaltete Vermögen erzielte lt. BVI-Jahresstatistik mit 3,4 Billionen Euro (+15%) einen neuen Rekord. In offene Investmentfonds investierten Anleger 2019 netto 120,2 (2018: 117,9) Mrd. Euro neue Gelder.
Es wird zunehmend unangenehm für den Aufsichtsrat von Thyssenkrupp. Kurz vor dessen Zusammenkunft am Mittwoch (15.1.), bei der auch die Vorbereitung der HV am 31.1. im Mittelpunkt stehen wird, hat das MDAX-Unternehmen ein Brief von Christian Strenger erreicht.
Banken im STOXX Europe 600 erlebten im Sommer 2019 ihr Waterloo. Der Kurs fiel so tief wie zuletzt 2009 im Anschluss an die Lehman-Pleite oder 2012 in der Endphase der Euro-Krise. Seither hat eine deutliche Erholung eingesetzt, die in einem 2019er-Plus von aber immer noch vergleichsweise mageren 5% mündete.
Im Asset Management ist Nachhaltigkeit seit geraumer Zeit neben Rendite, Risiko und Liquidität eine zentrale Größe. Fondsgesellschaften beschäftigen sich mit diesem Thema teils schon weit über zehn Jahre.
Henning Gebhardt kam und ging. Wohin, ist bisher offiziell nicht bekannt. Tim Albrecht sollte kommen und kam erst gar nicht. Eine kleine Privatbank aus Hamburg bot mit diesen Personalien der DWS, deutscher Marktführer in der hartumkämpften Fondsindustrie, offensiv die Stirn.
Die Entscheidung über den Zuschlag für das zum Verkauf stehende 26%-Paket an dem Oldenburger Energieversorger EWE steht nach unseren Informationen in Kürze bevor.
Das Thema nachhaltige Kapitalanlage hält seit einiger Zeit Einzug in der deutschen Investmentindustrie. So weit so gut. Es könnte aber das eigentlich förderungswürdige Aktiensparen komplizierter machen.
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Umwelt, Nachhaltigkeit, Klimaschutz. Diese Themen haben das politische Geschehen Europas im Sturm erobert. Die EU hat eine genaue Vorstellung, wie der Weg zu einer sauberen Welt bestritten werden soll: Hand in Hand mit der Finanzindustrie will Brüssel seine Ziele realisieren und die Treibhausgas-Emissionen um 40%, den Energieverbrauch um 32,5% gegenüber 1990 senken.
Für die genossenschaftliche Union Investment läuft alles nach Plan. Im 1. Hj. 2019 verzeichnete die Fondsgesellschaft einen Nettoabsatz von 9 Mrd. Euro und lag nur leicht unter dem starken Vj. von 11,3 Mrd. Euro.
Um über 20% ist der Aktienkurs der UBS seit vergangenem Herbst in die Knie gegangen. CS-Chef Tidjane Thiam mit seinem Kostensenkungsprogramm hat auf dem Parkett inzwischen genau so viele Fans wie der größere Rivale.
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Überraschend ist die Bewertung über die Riester-Rente, zu der jetzt die Fondsgesellschaft DWS zusammen mit dem Deutschen Institut für Altersvorsorge gekommen ist, nicht. Danach sei rd. 17 Jahre nach ihrer Einführung die Riester-Rente hinsichtlich der Rentabilität, der Marktdurchdringung, der Kundengruppen, die sie erreichen sollte, sowie ihrer Verbreitung ein Erfolg.
Dass es die Deutsche Bank-Aktie an die DAX-Spitze schafft, hat Seltenheitswert. Am Freitag ist es mit +3,5% auf immer noch beklagenswerte 6,78 Euro gelungen. Gründe sind der bestandene zweite Teil des Fed-Stresstests, den der US-Ableger der Deutschen viermal versiebt hatte.
Immer mehr Sparer möchten ihr Geld mit gutem Gewissen investieren. Das gilt auch in der Altersvorsorge. So integriert etwa die Fondsgesellschaft Union Investment als Marktführer bei der Riester-Rente ab dem 1.7. einen nachhaltigen Aktienfonds ins Produktangebot. Sei Jahresanfang ist bei der DZ Bank-Tochter im Multi-Asset-Segment auch ein Nachhaltigkeitsfonds am Start. Insgesamt hat Union Investment derzeit 26 auf reinen ESG-Kriterien basierende aktiv gemanagte Fonds im Privatkunden- und institutionellen Geschäft mit einem Vermögen von 45,5 Mrd. Euro. Bei der Deutsche Bank-Tochter DWS sind es 17 vergleichbare Fonds. Lt. dem aktuellen Nachhaltigkeitsbericht werden bei der DWS knapp 29 Mrd. Euro (aktiv) nachhaltig verwaltet. Beim Sparkassen-Wettbewerber Deka Investment sind es indes 36 Nachhaltigkeitsfonds (11,2 Mrd. Euro).
Eigentlich klangen die Worte von Alexander Doll noch vor wenigen Wochen hochentspannt. Um die Nahverkehrstochter Arriva zu verkaufen, wolle die Deutsche Bahn den Prozess anstoßen und dann mal abwarten, so der Finanzchef. Nach der Sommerpause, voraussichtlich auf der AR-Sitzung am 18.9., soll der Bieterpool ein Thema sein. Parallel zur Suche nach einem Käufer wird ein Börsengang sondiert. Für Doll aber nur die zweite Wahl. Nun könnte sein Wunsch, Arriva als Ganzes zu verkaufen, in greifbare Nähe rücken. Und zwar schon bald.
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