ESG-Risiken – Wenn Blinde Blinde führen
Die Kompetenzlücke, die die Initiative openESG bei der Messung und Durchsetzung von Nachhaltigkeitskriterien im Bankensektor konstatiert (s. PLATOW v. 10.11.), ist keine Kleinigkeit.
Die Kompetenzlücke, die die Initiative openESG bei der Messung und Durchsetzung von Nachhaltigkeitskriterien im Bankensektor konstatiert (s. PLATOW v. 10.11.), ist keine Kleinigkeit.
Offiziell spielt die Nationalität bei der EZB keine Rolle.
Mit ihrem flammenden Plädoyer für die Vollendung der europäischen Kapitalmarktunion fügte sich EZB-Präsidentin Christine Lagarde perfekt in die Choreografie des diesjährigen European Banking Congress ein.
Joachim Nagel wagte sich auf dem European Banking Congress in der Alten Oper mit einer provokanten Botschaft in die Höhle der Löwen.
Es steht Spitz auf Knopf, hören wir aus Kreisen des Saniererteams um Arndt Geiwitz.
Ein relativ positives Bild zeichnete KfW-Chefvolkswirtin Fritzi Köhler-Geib auf der „Handelsblatt-Jahrestagung Real Estate“. Die wesentlichen volkswirtschaftliche und immobilienrelevanten Veränderungen seien bereits 2022 erfolgt und hätten sich 2023 nur noch langsam entwickelt.
Die neuen US-Inflationszahlen für Oktober haben an den Märkten die Fantasie auf rasche Zinssenkungen beflügelt.
Zum Abschluss einer bereits spannungsgeladenen „CEO-Runde der Banken“, die nach den Eröffnungs-Keynotes (u. a. EZB-Vize Luis de Guindos) den Auftakt der 26. „Euro Finance Week“ bildete, fragte Moderator Clemens Koch (PwC) seine prominenten Mitstreiter, was denn in der Diskussion evtl. zu kurz gekommen bzw. ihnen ganz besonders wichtig sei.
Das „digitale Gold“ Bitcoin ist auf dem Vormarsch erklärte Blackrock-Chef Larry Fink im Sommer.
Noch traut sich niemand, öffentlich zu sprechen. Im Hintergrund nehmen Vorstände von Banken und Versicherungen uns gegenüber aber kein Blatt mehr vor den Mund.
Kräftig die Werbetrommel gerührt haben in Brüssel Bundesfinanzminister Christian Lindner, sein hessischer Amtskollege Michael Boddenberg und Frankfurts Wirtschaftsdezernentin Stephanie Wüst, um die europäische Anti-Geldwäschebehörde AMLA an den Main zu lotsen.
Immer wenn die dominierenden US-Ratingagenturen S&P, Moody‘s und Fitch die Bonität europäischer Staaten herabstufen, ist eine Forderung besonders laut zu hören:
Man wird ja noch träumen dürfen.
Die EZB steht vor einer Richtungsentscheidung, die weitreichende Folgen für die Banken hat. Es geht um die Frage, wie viel überschüssige Liquidität künftig im europäischen Finanzsystem bleiben soll. Seit der großen Finanzkrise 2008 hat die EZB die Märkte mit Liquidität geflutet, vor allem durch ihre massiven Käufe europäischer Staatsanleihen ab 2015.
Helaba-Chefvolkswirtin Gertrud Traud hat das Motto ihres Konjunktur- und Kapitalmarktausblicks für 2024 an der anstehenden Fußball-EM ausgerichtet. Entsprechend lautet das Basisszenario „Umschaltspiel“, das mit einer Eintrittswahrscheinlichkeit von 70% einen Wandel hin zur angebotsgetriebenen Wirtschaftspolitik samt Innovationen bzw. Reformen voraussetzt.
Der professionelle Prime Office-Bereich befindet sich in der schlimmsten Absturzphase der Immobilienwerte der Nachkriegsgeschichte. Gleichzeitig kommen jetzt zu den vermeintlich „guten Nachrichten“ zunehmender Verknappung durch Baueinstellungen (vgl. PLATOW v. 2.11.) auch die echten schlechten News.
Die EZB argumentiert in einer neuen Studie, dass ein wichtiges Rezessionssignal aktuell weniger Aussagekraft hat. Gemeint ist die Zinskurve, die die Renditen am Anleihemarkt über alle Laufzeiten hinweg abbildet. Normalerweise sind die längerfristigen Zinsen höher als die kurzfristigen. Aktuell ist dies aber schon seit einiger Zeit umgekehrt und die Zinskurve ist invers. Das gilt für Deutschland, aber auch für die USA.
Die Sitze von EZB und Bundesbank in Frankfurt liegen nahe beieinander. Dennoch drängte sich früher der Eindruck auf, dass inhaltlich Welten zwischen beiden Notenbanken liegen. Vor allem in der Amtszeit der früheren Chefs Jens Weidmann und Mario Draghi.
Union Investment (UI) hat die quantitative Straffung der EZB lukrativ genutzt. Um Liquidität aus dem Markt zu ziehen, hat die Notenbank ihren Bestand an Anleihen zurückgeführt, was zum Anstieg der Kapitalmarktzinsen beigetragen hat.
Die 20 Länder der Euro-Zone haben eine gemeinsame Zentralbank und Währung, bei den Inflationsraten aber gibt es zwischen ihnen derzeit riesige Unterschiede. Nach den jüngst veröffentlichten Zahlen für den Euro-Raum stiegen die Preise im Oktober in der Slowakei um 7,8% gegenüber dem Vorjahr – dagegen sanken sie in den Niederlanden um 1,0% und in Belgien um 1,7%.
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