Deutsche Kreditwirtschaft macht sich für digitalen Banken-Euro stark
Seit der Corona-Pandemie ist auch in Deutschland das bargeldlose Bezahlen mit Karte oder Smartphone verstärkt auf dem Vormarsch.
Seit der Corona-Pandemie ist auch in Deutschland das bargeldlose Bezahlen mit Karte oder Smartphone verstärkt auf dem Vormarsch.
Der Höhepunkt der Adlergesänge sowohl von Fed als auch EZB scheint mit 5,25 und 4% zum Greifen nahe. Kreditinstitute verdienen inzwischen zwar ein auskömmliches Entgelt, sollten sie über Nacht Gelder bei den Zentralbanken parken.
EZB-Präsidentin Christine Lagarde hat den Bestrebungen der Tauben um Italiens Notenbank-Chef Ignazio Visco, möglichst schon auf der kommenden Ratssitzung im Juli eine Zinspause einzulegen, eine klare Absage erteilt und damit den Falken um Bundesbank-Chef Joachim Nagel den Rücken gestärkt.
Der scheidende EZB-Chefbankenaufseher Andrea Enria hat den Druck auf die Banken in der Eurozone erhöht, sich schnellstmöglich aus Russland zurückzuziehen.
Bei der Bereitstellung von digitalem Zentralbankgeld galt Europa bislang eher als behäbiger Nachzügler. So hat China den digitalen Renminbi schon vor Jahren eingeführt und auch die US-Notenbank Fed bastelt an einem elektronischen Dollar. Doch das ficht Joachim Wuermeling nicht an.
Die Leitzinsen müssen noch weiter steigen, so die fast einhellige Botschaft der EZB-Ratsmitglieder. In dieses Horn stieß zuletzt auch die deutsche EZB-Direktorin Isabel Schnabel. Es gilt denn auch als ausgemacht, dass der EZB-Rat auf seiner nächsten Sitzung in der kommenden Woche (15.6.) die Leitzinsen abermals um 0,25 Prozentpunkte anheben wird. Doch schon mit Blick auf die folgende Ratssitzung im Juli (27.7.), der letzten vor der Sommerpause, scheiden sich die Geister.
In den Wirren des Brexits entwickelte der Finanzplatz Deutschland regelrechte Sogwirkungen. Seither klopfen immer wieder ausländische Banken an die Stadttore von Frankfurt, Berlin, Hamburg oder München, stets schielend nach einer Banklizenz oder gar mehr.
Es ist zunächst nur ein Testballon, mit dem die Commerzbank Erfahrungen für künftige Aktienrückkäufe sammeln will. An diesem Mittwoch (7.6.) startet das bereits im Februar angekündigte Aktienrückkaufprogramm.
Die Finanzwelt atmet auf. Nach dem Repräsentantenhaus hat auch der US-Senat grünes Licht für den Kompromiss zur Aussetzung des Schuldendeckels gegeben. Damit hat die größte Volkswirtschaft den drohenden Zahlungsausfall der US-Regierung gerade noch rechtzeitig abgewendet.
Die Regionalbankenpleiten in den USA und die dramatische Rettung der Credit Suisse haben gezeigt, dass diesmal nicht ein zu geringes Eigenkapital, sondern mangelnde Liquidität Problem ist.
Hatten die Förderbanken am Anfang der Corona-Pandemie noch gedacht, dass sich ihre intensive Unterstützung der Wirtschaft auf die Dauer der Pandemie beschränkt, so wurden sie spätestens letztes Jahr eines Besseren belehrt.
Mit einem dicken Blumenstrauß bedankte sich DSGV-Präsident Helmut Schleweis bei EZB-Chefin Christine Lagarde für ihre Rede auf dem Sparkassentag. Es komme nicht oft vor, dass die Sparkassen Blumen an die EZB schicken, scherzte Schleweis.
Nach Einschätzung der 181 vom Mannheimer ZEW-Institut befragten Finanzexperten liegt das Inflationsziel der EZB noch immer in weiter Ferne.
Schenkt man dem Medienecho der vergangenen Wochen Glauben, droht bald schon das Platzen der nächsten Finanzblase. Gefahr gehe demnach vom Schattenbanksektor aus, der bereits 1998 und 2021 mit den Pleiten der Hedgefonds LTCM bzw. Archegos in ruhmloses Spotlight rückte.
Der 27. Deutsche Sparkassentag übt trotz aller gesellschaftlichen Umbrüche immer noch eine erstaunliche Anziehungskraft auf die Berliner Spitzenpolitik aus. Das hängt nicht nur mit der Dominanz im Privat- und Firmenkundengeschäft, sondern vor allem mit der engen Verwobenheit zwischen Sparkassen und Kommunen zusammen.
Jan Pieter Krahnen hat als Gründungsdirektor des Leibniz-Instituts für Finanzmarktforschung an der Frankfurter Goethe Universität (auch SAFE-Institut genannt) Legendenstatus.
Immerhin aus einem Blickwinkel sieht die abgelaufene Woche so gut aus wie schon lange keine mehr. Am Dienstag (23.5.) verkündete das BKA stolz, in Amsterdam, Helmond und Utrecht seien den Fahndern fünf Geldautomatenknacker ins Netz gegangen, die für über zwanzig Sprengstoffattacken von NRW bis ins Saarland verantwortlich sein sollen. Am Freitag (26.5.) nun gab die EZB bekannt, dass der internationale Betrug mit SEPA-Bezahlkarten 2021 – neuere Statistiken gibt es noch nicht – deutlich rückläufig war.
So gründlich wie Rüdiger Rass wurde nur selten ein Vorstandskandidat von der EZB-Bankenaufsicht durchleuchtet.
Das Statistische Bundesamt hat noch einmal nachgerechnet und sah sich gezwungen, die erste BIP-Schätzung für das Q1 nach unten zu korrigieren. Demnach ist die deutsche Wirtschaftsleistung zum Jahresauftakt um 0,3% ggü. dem Vorquartal gesunken.
Lobbyorganisationen halten sich gern im Hintergrund, was von Vereinen wie der Finanzwende regelmäßig kritisiert wird. Die Finanzbranche ist dafür bekannt, durch ein dichtes Netz an Verflechtungen und Akteuren ihre Einflussnahme auf Politik und staatliche Institutionen zu sichern, etwa mit Interessensvereinigungen (z. B. Deutsche Kreditwirtschaft) und Verbänden. Auch auf europäischer Ebene tummeln sich viele, die mitmischen wollen.
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