BayernLB nimmt nach Q3 Kurs auf 700 Mio. Euro Jahresergebnis
Am 11.11. präsentiert die BayernLB ihr Q3-Ergebnis. Die Zahlen reichen offenbar nicht an das sehr gute Q2 heran.
Am 11.11. präsentiert die BayernLB ihr Q3-Ergebnis. Die Zahlen reichen offenbar nicht an das sehr gute Q2 heran.
Ein Wechsel an der Spitze von Vorstand und Aufsichtsrat soll das Führungschaos bei der apoBank beenden. Nach unseren Informationen will das mit einer Bilanzsumme von 66 Mrd. Euro größte genossenschaftliche Primärinstitut den im Herbst 2022 auslaufenden Vertrag von Vorstandschef Ulrich Sommer nicht mehr verlängern. Grund dafür ist u. a. die missglückte IT-Migration, die viele Kunden verärgert und sogar die EZB auf den Plan gerufen hatte.
Mit dem runderneuerten Zinsausblick (Forward Guidance) wollte der EZB-Rat seine Nullzinspolitik für geraume Zeit festklopfen. Die Leitzinsen sollen so lange unangetastet bleiben, bis die Inflation dauerhaft auf ihrem Zielwert von 2% verharrt. Dabei ist die EZB bereit, ein vorübergehendes moderates Überschießen des Zielwerts zu tolerieren.
Ein guter Abgang sei Jens Weidmann wichtig gewesen, heißt es von beruflichen Weggefährten des scheidenden Bundesbank-Präsidenten, der überraschend seinen Rücktritt zum Jahresende angekündigt hat.
In den USA verdichten sich die Anzeichen, dass die amerikanische Notenbank Fed bereits in der zweiten Jahreshälfte 2022 ihre Leitzinsen anheben könnte. Da auch in der Eurozone die Inflation im September auf 3,4% und damit deutlich über den Zielwert von 2% gestiegen ist, wächst der Druck auf die EZB, ebenfalls die geldpolitischen Zügel zu straffen.
Die Tage des 1,85 Billionen Euro schweren Pandemie-Notkaufprogramms PEPP scheinen gezählt. Schon auf der Zinssitzung im Dezember könnte der EZB-Rat beschließen, das bis mindestens Ende März 2022 befristete PEPP auslaufen zu lassen.
Intensiv hat der EZB-Rat auf seiner jüngsten Sitzung am 9.9. über die Feinjustierung einer Drosselung der Anleihekäufe im Rahmen des Pandemie-Notkaufprogramms PEPP diskutiert. Das geht aus dem am Donnerstag publizierten Protokoll der September-Sitzung hervor. Demnach plädierten einige Stimmen für eine Reduzierung der Ankaufsgeschwindigkeit auf das Niveau, wie es vor der deutlichen Erhöhung des Kauftempos geherrscht hat. Andere Ratsmitglieder mahnten hingegen eine vorsichtigere Drosselung an.
Vergangenen Freitag haben Vorstand und Aufsichtsrat der apoBank in einem Workshop gemeinsam darüber beraten, wie der Aufsichtsrat der Düsseldorfer professioneller besetzt werden könnte.
Die Verwirrung für Bauwillige und Immobilienkäufer ist perfekt. Grund hierfür sind die getrennten Wege der wichtigsten Notenbanken. Während bei der Fed eine Straffung der Geldpolitik immer näher rückt, will die EZB derzeit eher weiter lockern. Anfang September haben sich die Finanzierungsbedingungen für Immobilienkäufer weiter günstig entwickelt. Von Juni bis Mitte August haben die Zinsen für Immobiliendarlehen um knapp 0,2 Prozentpunkte nachgegeben.
Den Zinstermin am vergangenen Donnerstag hat Evergrande verstreichen lassen. Damit hat der zweitgrößte chinesische Immobilien-Entwickler 30 Tage Zeit, den drohenden Zahlungsausfall abzuwenden. Auf die Hilfe des chinesischen Staats kann Evergrande dabei aber wohl nicht zählen. Die Zentralregierung in Peking scheint entschlossen, an Evergrande ein Exempel zu statuieren, um die chinesischen Oligarchen und deren ausländische Kreditgeber in die Schranken zu weisen.
Ohne Druck bewegt sich in der Sparkassen-Organisation nur wenig. Der mühsam ausgehandelte Kompromiss zur Neuordnung der Institutssicherung kam denn auch nur zustande, weil EZB und BaFin mit der Keule des Entzugs der Verbundprivilegien gedroht hatten.
Enttäuschende Konjunkturdaten können über Einkommensverluste verdammt wehtun. Die kontinuierliche Unterstützung durch die Zentralbanken hat die Welt bisher stets vor diesen bitteren Folgen bewahrt. Das ist schon eine halbe Ewigkeit so. Didier Saint-Georges, führender Investmentstratege des mittelgroßen, aber überaus angesehenen französischen Vermögensverwalters Carmignac, den viele unserer Leser vom PLATOWFORUM kennen, damals mit Sandra Crowl, identifiziert das Jahr 2009, also direkt nach der Lehman-Pleite, als Beginn dieses Paradoxons. Das könnte so weitergehen, würden die Preise derzeit nicht so hartnäckig steigen.
Erst hatte DSGV-Präsident Helmut Schleweis die Pausetaste gedrückt, jetzt zog er den Stecker. Mit einem möglichen Zusammenschluss von DekaBank und Helaba werde sich die Sparkassen-Organisation erst dann beschäftigen, wenn die Anteilseigner das wollen, erklärte Schleweis in einem „Handelsblatt“-Interview zum Auftakt des traditionellen „Banken-Gipfels“, bei dem der DSGV-Chef ebenfalls auftrat. Er werde keine Managementkapazitäten auf etwas verschwenden, das notwendige Teile der Eigner ausdrücklich nicht wollen, stellte Schleweis klar.
EZB-Präsidentin Christine Lagarde kann zufrieden sein. Ihre Botschaft, dass die vom EZB-Rat einstimmig beschlossene „moderate“ Verringerung der monatlichen PEPP-Anleihekäufe und ein möglicher Ausstieg aus dem Pandemie-Notkaufprogramm (Tapering) zwei getrennte Paar Schuhe sind, ist an den Märkten angekommen.
Für Hessens Sparkassen-Präsident Gerhard Grandke schließt sich ein Kreis. Zum Jahreswechsel übergibt der dienstälteste Regionalfürst das einflussreiche Amt an seinen designierten Nachfolger Stefan Reuß. Grund genug für Grandke, als Zielort seiner letzten Pressereise als Verbandschef seine Heimatstadt Offenbach zu wählen, der er auch nach mehr als 12 Jahren im beruflichen Exil in Frankfurt tief verbunden ist.
Kurz vor der Zinssitzung der EZB am Donnerstag (9.9.) werden frische Konjunkturdaten von den Börsianern besonders akribisch unter die Lupe genommen. Das gilt auch dann, wenn die Kapitalmarkt-Akteure selbst die Urheber sind wie beim ZEW-Index. Im September sank das Mannheimer Konjunktur-Barometer um 13,9 Punkte auf 26,5 Zähler.
Die vollmundige Ankündigung von Mark Branson, die vom Wirecard-Skandal geschwächte BaFin zu einer Aufsicht von Weltklasse zu machen, hat ihm in der Branche wenig Freunde gemacht.
Fast 18 Monate nach der offiziellen Ankündigung hat die BaFin nach unseren Informationen jetzt keine Bedenken mehr gegen den von der Oetker- Gruppe geplanten Verkauf des Bankhaus Lampe an Hauck & Aufhäuser.
Im kommenden PLATOW Special Immobilien werden wir die Konsequenzen der wiedererwachten Inflation für Zinsen und Immobilienpreise unter die Lupe nehmen. Der Glaube, dass sich die EZB langfristig gegen die Fed stellen könne und die Zinsen unten bleiben, weil Peripherieländer sich keine höheren Zinsen leisten können, könnte sich als Trugschluss herausstellen.
Seine wohl letzte PK für den Ostdeutschen Sparkassenverband (OSV) vor der Stabübergabe an Ludger Weskamp hat Michael Ermrich noch einmal mit klaren Worten absolviert. Der Regionalfürst der vier Ostländer schoss dabei erneut scharf gegen die Zinspolitik der EZB, die dem Geschäftsmodell der Sparkassen verheerend schade.
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