
Neue Altersvorsorge: Jeder Versicherer kocht sein eigenes Süppchen
Noch 150 Tage bis zum Start der neuen Altersvorsorge. Die Versicherer schwanken zwischen Hoffnung und Resignation – doch ein Trend zeichnet sich ab.

Noch 150 Tage bis zum Start der neuen Altersvorsorge. Die Versicherer schwanken zwischen Hoffnung und Resignation – doch ein Trend zeichnet sich ab.
Die Genossenschaftsbanken setzen erste Eckpunkte für das geplante Brokerage-Angebot im Kampf gegen Online-Broker und Neobanken. Wie zu hören ist, soll hierfür die DZ Bank-Tochter Geno Broker massiv aufgerüstet werden.
R+V gehört zu den größten Wohngebäudeversicherern und zahlte vier Jahre drauf. 2025 stimmt die Bilanz dank eines schadenarmen Jahres wieder. Eine Eintagsfliege?
VHV, R+V und Stuttgarter wittern in den neuen Spielregeln einen Milliardenmarkt. Aber die Hauptrolle könnten andere übernehmen. Ein neuer Mitspieler facht die Angst an.

Der viel zu hohe Kostendeckel beim Altersvorsorgedepot sollte nicht zum Gewinn-Booster für die Banken werden, findet BNP Paribas Deutschlandchef Lutz Diederichs. So viel Selbstkritik ist ungewöhnlich. Was steckt dahinter?

Während der Niedrigzinsphase mussten Lebensversicherer Milliarden zurücklegen. Nun könnten Kunden profitieren – doch ein Aspekt stört das Glück.

Konjunkturschwäche, zunehmende Konflikte in der Welt – die DZ Bank erreicht dennoch ungeahnte Höhen. Mit dem Projekt „Zuwachs“ wollen die Genossenschaftsbanken auf Kundenfang gehen.
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Jetzt anmeldenR+V-Chef Rollinger warnt: Neobroker könnten in der Altersvorsorge davonziehen. Doch die Genossen haben noch einen Joker.
Der Einbruch in Gelsenkirchen zeigt: Schließfächer sind nachgefragt, bringen den Banken aber kaum Ertrag und setzen diese erheblichen Risiken aus. Welche das sind.
R+V, Allianz & Co. setzen auf digitale Tools und verbesserte Kundenzufriedenheit. Analyst Assekurata lobt. Doch wie viel Service lohnt sich wirklich?
R+V-Vorstand Hasselbächer digitalisiert den Vertrieb mit App, E Mail und Telefonservice und setzt auf 672 Genossenschaftsbanken – doch ein Ziel ist noch nicht erreicht.
236 Unternehmen, Investoren aus 27 Ländern, 3 Zusatz-Foren: ein Gespräch mit Oliver Riedel, CEO der Baader Bank, zur Baader Investment Conference 2026.

Nach unserer Recherche variieren die Anlagestrategien der Top-5-Lebensversicherer z. T. eklatant. Festverzinsliche Papiere dominieren, Aktienquoten und das Gewicht von Alternative Investments unterscheiden sich stark – das hat einen Grund.
Die R+V Versicherung steigert 2024 den Gewinn auf 1,3 Mrd. Euro und baut intern groß um. Doch trotz der offensichtlich gebotenen neuen Ausrichtung erscheinen die Ziele der Wiesbadener erstaunlich wenig ambitioniert.
Zinsanstieg steigert Überschussbeteiligung, doch die Kunden bleiben inflationsbedingt zurückhaltend. Banknahe Anbieter verzeichnen dennoch guten Start und positive Tendenzen.
Trotz kräftig gestiegener Risikovorsorge, vor allem für die BayWa, hat die DZ Bank überraschend auch 2024 einen Rekordgewinn eingefahren. Dazu trugen insbesondere zwei Töchter bei.
Noch während die Ratingagentur Assekurata ihre stets fundierte Analyse des Lebensversicherungsmarktes (LV) präsentierte, verschickte der Versichererverband GDV eine Pressemitteilung mit reichlich Enthusiasmus. „Die Untersuchungsergebnisse zeigen, dass die steigenden Zinsen mehr und mehr bei den Versicherten ankommen“, jubelt GDV-Hauptgeschäftsführer Jörg Asmussen. Die Überschüsse „dürften noch weiter steigen”, sagt Asmussen, wenn die Anlagegelder bei höheren Zinsen neu angelegt werden können.
Der Aufsichtsrat der DZ Bank hat am Donnerstag die Bilanz für 2023 abgesegnet (PK am 29.2.). Wie wir vorab erfahren, steuern die Genossen auf ein erneutes Rekordergebnis zu. Der bisherige Bestwert wurde 2021 mit 3,1 Mrd. Euro v. St. erzielt, danach drückte die Zinswende das Ergebnis auf 1,8 Mrd. Euro. 2023 reicht offenbar wieder nah an den Rekord von 2021 heran.
Bis zu den Bundestagswahlen am 26. September sind es gerade mal dreiundfünfzig Tage. Und noch immer dominiert die weitere Corona-Strategie sowie die Flutkatastrophe unter dem Klima-Aspekt den Wahlkampf. Die ebenso wichtigen wirtschaftspolitischen Fragen spielen bislang kaum eine Rolle. „Bisher geht´s eher um Nebensächlichkeiten, die ökonomisch wichtigen Fragen werden noch nicht diskutiert“, meint Ökonom Jörg Krämer.
Als „Navigation im Blindflug“ bezeichnet das Deutsche Institut für Altersvorsorge (DIA) die Tarifsuche bei Privat- und Riester-Renten. Auch im zweiten Jahr nach Einführung (2015) der Ausweispflicht von Effektivkosten hat sich wenig getan. Die Transparenz von Rentenversicherungen (RV) ist im zurückliegenden Jahr sogar noch schlechter geworden, lautet das enttäuschende Fazit der neuen DIA-Studie, in der das Berliner Institut die Auswirkungen des LV-Reformgesetzes nach einem Jahr erneut überprüft hat.
Immer mehr Sparer fürchten um ihr Vermögen, weil sich die Riesterrente nicht mehr rechnet. Auch die Politik geht zunehmend auf Distanz zur geförderten Altersvorsorge, was wiederum die Versicherungswirtschaft auf die Palme bringt.
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