Rabe sieht Bertelsmann als „Fels in der Brandung“
Regelmäßig trommelt Deutschlands größtes Verlagshaus seine Führungskräfte aus aller Welt in Gütersloh zusammen. In einer Zeit sich verstärkender Krisen und eines massiven Strukturwandels in der Medienbranche kam es Bertelsmann-Chef Thomas Rabe auf der Bühne des örtlichen Theaters vor allem darauf an, zu Beginn seiner dritten Amtszeit (bis Ende 2026) Zuversicht zu versprühen. Das beim Kapital und in den Gremien von der Stiftung und der Familie von Reinhard Mohn unverändert dominierte Unternehmen ist mit diesen Wurzeln zur Kontinuität geradezu verpflichtet. Rabe erfüllt diese Aufgabe nun schon seit Jahren, indem Umsatz und Gewinn zwar nicht in großen Sprüngen, aber sehr stetig gesteigert werden. Dass das kein Selbstläufer ist und Jahr für Jahr große Anstrengungen erfordert, zeigen nicht nur Rabes Ansprüche ans Management, sondern auch an sich selbst. So übernahm er höchstpersönlich die Führung bei RTL, seiner wichtigsten Beteiligung.
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