ERWE – Wie Ehlerding seinen Kopf aus der Schlinge ziehen will
Als Hanseat ist es der schillernde Hamburger Immobilien-Investor Karl Ehlerding gewohnt, hart am Wind zu segeln. Da bleibt gelegentlicher Schiffbruch nicht aus.
Als Hanseat ist es der schillernde Hamburger Immobilien-Investor Karl Ehlerding gewohnt, hart am Wind zu segeln. Da bleibt gelegentlicher Schiffbruch nicht aus.
Nachdem die Wortwitze gemacht waren – „Russian diamonds are not forever“ (Ratspräsident Charles Michel) – rührte sich erst einmal nichts mehr bei den geplanten EU-Sanktionen gegen russische Diamantenexporte. Anders als Kohle, Öl, Eisen, Silber u. a. dürfen die Juwelen nach wie vor in die EU verkauft werden.
Halb zufrieden, halb resigniert schien Axel Voss, Rapporteur der konservativen EVP-Fraktion im EU-Parlament, als er gemeinsam mit dem SPD-Mann Tiemo Wölken am Donnerstagmittag (1.6.) das Ergebnis der gerade beendeten Abstimmung über die Lieferketten-Richtlinie CSDDD vorstellte.
Erbitterte Proteste der vielleicht – vielleicht auch nicht – von zahlreichen Regelungen betroffenen Unternehmen hatte schon das deutsche Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz (LkSG) ausgelöst.
Jenoptik ist im Technologiesektor durch die Fokussierung auf potenzielle Zukunftsmärkte bestens aufgestellt. Wir rechnen noch in diesem Jahr mit einer Anhebung der für 2025 geltenden Mittelfristziele, was in den Konsensschätzungen noch nicht eingepreist ist. Zudem winkt der schon jetzt relativ günstig bewerteten Aktien perspektivisch eine Neubewertung durch den Verkauf des margenschwächeren Non-Photonic-Geschäfts. Weil der SDAX-Titel auch charttechnisch vielversprechend aussieht, nehmen wir die mehrfach empfohlene Aktie heute in unser Musterdepot auf.
Bei der Namensfindung für die deutschen Offshore-Windparks war bisher nur selten viel Kreativität im Spiel. Die meisten heißen wie ihr Standort – Riffgat, Arkona, Nordsee Ost – oder Betreiber.
Zum 1. Juli bekommt Allen & Overy Zuwachs für das Frankfurter Bankaufsichtsrechtsteam. Martina Stegmaier wechselt von der Deutschen Bank und wird als Counsel das Team um Partner Alexander Behrens verstärken.
Der Kostendruck in Unternehmen steigt und auch in Rechtsabteilungen stellt sich zunehmend die Frage: Was wird selbst erledigt und welche Leistungen werden zugekauft? Für große Transaktionen wie Zu- oder Verkäufe werden weiterhin häufig externe Berater verpflichtet, vornehmlich aus Großkanzleien oder spezialisierten Boutiquen, die üblicherweise auf Stundenbasis abrechnen. Doch auch im Nachgang solcher Verhandlungen wartet auf die Rechtsabteilungen noch jede Menge Arbeit – Arbeit, die Unternehmen ebenfalls gerne auslagern, für die aber häufig andere Budgetgrenzen gelten. Hier kommen die sogenannten Managed Legal Services ins Spiel, juristische Lösungen zur Entlastung der Inhouse-Juristinnen und -Juristen bei Sonderprojekten oder regelmäßig wiederkehrenden Standardaufgaben. Die deutsche Kanzleilandschaft reagiert auf diese sich verändernden Kundenbedürfnisse. Immer mehr Sozietäten bieten neben der herkömmlichen Beratungsarbeit auch „flexible“ Lösungen an, beispielsweise Linklaters mit ihren „Alternative Legal Services“ oder Luther mit den „Luther.Solutions“. Doch wie funktioniert die Zusammenarbeit zwischen den „traditionellen“ Beraterteams und den „flexiblen“ Einsatzkräften und was heißt das für das Kanzlei-Branding? Darüber haben wir mit Carl Renner und Michael Zollner gesprochen, beide Partner der Sozietät Pinsent Masons und dort verantwortlich für die Praxisgruppe Pinsent Masons Vario in Deutschland.
Manche Konstellationen erscheinen auf den ersten Blick zwar etwas kurios, sind aber nicht minder erfolgversprechend.
Während viele M&A-Boutiquen aufgrund des zunehmenden Kostendrucks und des teils lahmenden Geschäfts den Zusammenschluss mit anderen Beratungshäusern quasi als letzten Ausweg wählen, scheint Carlsquare ein Geheimrezept für stetige Expansion gefunden zu haben.
Dass Wärmepumpen ein ähnlich aufgeladenes Thema sein können wie Atomstrom, hat man inzwischen gelernt. Ob aber gleich auch die Sicherheitsinteressen der Bundesrepublik auf dem Spiel stehen, wenn Viessmann seine Klima-Sparte an den US-Wettbewerber Carrier Global verkauft, darf man wohl bezweifeln. Robert Habecks Ankündigung, den Verkauf per Investitionsprüfverfahren unter die Lupe zu nehmen, dürfte also v. a. dazu gedacht sein, Wachsamkeit und Entschlossenheit zu demonstrieren.
Wenn sich zwei Industrie-Giganten wie Microsoft und SAP zusammentun, sollten Unternehmen jeglicher Couleur aufhorchen. Denn mit der nun erweiterten Partnerschaft wollen sie eine der größten Herausforderungen der deutschen Wirtschaft angehen: den Fachkräftemangel. Was darf dabei nicht fehlen? Künstliche Intelligenz.
So lange, wie einst Prinz Charles, werden die möglichen Nachfolger von Ulrich Leitermann nicht warten müssen. Wer aber auf eine baldige Pensionierung des Signal Iduna-Lenkers spekuliert hat, muss sich noch gedulden. Wie wir exklusiv erfahren, hat der Aufsichtsrat des Dortmunder Versicherers auf seiner zweitägigen Sitzung gestern und heute dessen im Herbst endenden Vertrag bis zum 30.6.2025 verlängert.
Am Donnerstag wird die BayernLB die Zahlen für das Q1 vorstellen, das offenbar das beste Auftaktquartal seit vielen Jahren sein wird. Nachdem das Vorjahr noch durch Rückstellungen für den Ukraine-Krieg belastet war (Ergebnis v. St. 29 Mio. Euro), sorgt jetzt die Zinswende für Rückenwind.
Politische Sympathiepunkte sammelt man mit einem Thema wie Verbriefungen nicht so leicht, wie Christian Lindner dieser Tage erfahren musste. Die Gegenwindmaschine, die die NGO Finanzwende und der „Spiegel“ nach seinem Plädoyer für effizientere Regularien kürzlich anwarfen, erreichte schnell beachtliche Drehzahlen. Dabei treibt die Verbriefungs-Regulatorik längst auch die EU um, die ihre teils arg filigran ausziselierte Verordnung im Sommer 2022 auf den Prüfstand stellte, aber davor zurückschreckte, das Paket noch einmal ganz aufzuschnüren.
Der italienische Staat könnte sich schon bald von einem Teil seiner Mehrheitsbeteiligung an der toskanischen Krisenbank Monte dei Paschi di Siena trennen.
Während die Insolvenzkurve seit einer Weile wieder nach oben zeigt (s. PLATOW v. 17.3.), wiegeln Experten wegen der Gesamtdimensionen weiter ab: Im langjährigen Vergleich, lautet ihr Mantra, bewegten sich die Zahlen auf immer noch sehr niedrigem Niveau. Ein umfassenderes Krisen-Bild zeigt allerdings die repräsentative „Default Study“ von Creditreform, die zusätzlich über 90-tägigen Zahlungsverzug und andere Ausfallindikatoren berücksichtigt.
Nachdem PropTech1 Ventures (PT1) vor wenigen Monaten das Closing seines zweiten Fonds in Höhe von 44 Mio. Euro abgeschlossen hat (s. PLATOW v. 25.11.22), geht es nun ans Eingemachte. Die Venture-Capital-Plattform für Immobilientechnologien hat die ersten drei Investitionen in die Startups Voltfang, Ontik und Climate X gemeldet. Voltfang bereitet, wie der Name andeutet, „mithilfe eigens entwickelter Technologie gebrauchte Elektrofahrzeugbatterien zu Energiespeichersystemen für gewerbliche Immobilienanwendungen auf“.
Die 2021 erfolgte Mega-Übernahme (27 Mrd. US-Dollar) des Datenanbieters Refinitiv durch die Londoner Börse LSE war für Deutsche Börse-Chef Theodor Weimer ein schallender Weckruf. Ging es im Rennen der führenden Handelsplatzbetreiber doch längst nicht mehr um den Zukauf volatiler Kassamarkt-Umsätze, wie unter Weimers Vorgänger Carsten Kengeter, der die damals noch reinrassige LSE übernehmen wollte, sondern um die Transformation zu Technologie-Konzernen, die auf Analyse und Bereitstellung von Daten spezialisiert sind. Mit der Akquisition des US-Stimmrechtsberaters und ESG-Spezialisten ISS baute Weimer das Datengeschäft der Deutschen Börse aus. Doch der weiterhin gewaltige Abstand zur LSE in diesem Bereich wurmte den Konzernlenker immer noch mächtig.
Dass sich die FDP-Bundesminister Marco Buschmann und Christian Lindner eine Menge vorgenommen haben, sagt schon der Name ihres gemeinsamen Prestigeprojekts. Das „Zukunftsfinanzierungsgesetz“, zu dem seit Ostern der Referentenentwurf vorliegt, soll die Welt für deutsche Startups und Investoren einfacher machen, Hürden für Privatanleger-Investments senken, die Digitalisierung voranbringen, Bürokratie abbauen, die Steuerbelastung senken und noch so allerhand.
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Facebook. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Instagram. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von X. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr Informationen