Firmenkundengeschäft / Unternehmensfinanzierung

18. November 2015 Banken

BayernLB im Q3 – Befreit, aber nicht sorgenfrei

Die BayernLB hat sich mit einem starken Q3-Ergebnis und der Bereinigung fast aller Altlasten endgültig zurückgemeldet im Kreis der Landesbanken, die auch nach der Finanzkrise über ein überzeugendes Geschäftsmodell verfügen. Im Kerngeschäft sprang das Ergebnis vor Zinsen um 44% auf 724 Mio. Euro, insgesamt kommen die Münchener auf 574 Mio. Euro vor Steuern.

7. Oktober 2015 Asset Management

DSGV – Wie Fahrenschon aus der Defensive kommen will

Die dauernde Kritik an seiner Amtsführung nagt an Georg Fahrenschon. Ähnlich wie beim Streit um den Haftungsverbund versucht der DSGV-Präsident nun, die Mitglieder wach zu rütteln und an ihre eigene Verantwortung zu erinnern.

7. September 2015 Banken

Neue Strategie – Deutsche Bank in Sorge vor Enttäuschung

Im Oktober wird Deutsche Bank-Chef John Cryan die neue Strategie vorstellen. Weniger kapitalintensives Geschäft im Investmentbanking, mehr Wealth Management und eine regionale Fokussierung, die vor allem die bisher boomenden Märkte in Fernost ins Visier nimmt, sind ähnlich wie bei der Credit Suisse die Kernelemente. Dazu kommen Digitalisierung und Kostensenkungen.

17. August 2015 Banken

BayernLB – Operativ solide, aber Sonderlasten bleiben hoch

Wie wir hören, wird die BayernLB an diesem Donnerstag ein Halbjahresergebnis in Höhe von rd. 380 Mio. Euro vor Steuern vorlegen. Vor ao-Effekten hat die Landesbank demnach ungefähr auf Vorjahresniveau abgeschlossen, als vor Steuern 527 Mio. Euro verdient wurden, von denen dann noch die Wertkorrektur auf die MKB abgezogen werden musste.

24. Juni 2015 Versicherungen

Gothaer sieht große Chancen bei Erneuerbaren Energien

Der Versicherungskonzern Gothaer kann auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2014 blicken. Neben den gebuchten Bruttobeiträgen, die um 4,9% auf 4,51 Mrd. Euro stiegen, konnten die Kölner auch ihren Konzerngewinn deutlich auf 122 Mio. (2013: 108 Mio.) Euro ausweiten.

30. März 2015 Banken

LBBW bald mit neuem AR-Chef?

In nur wenigen Jahren hat Hans-Jörg Vetter die LBBW, die wie BayernLB oder HSH Nordbank in der Krise mit Milliarden unterstützt werden musste, wieder aus den Schlagzeilen geholt. Das gerade vorgestellte 2014er Ergebnis liegt trotz eines kräftigen Einbruchs bei Financial Markets, wo weniger Anlage- und Absicherungsprodukte nachgefragt wurden, mit 477 Mio. Euro knapp über Vorjahr. Geholfen haben dabei ein ordentlicher Anstieg im Firmenkundengeschäft und geringere Garantieprovisionen. Bis zu den 600 Mio. bis 700 Mio. Euro, die sich die Eigentümer einst gewünscht hatten, ist der Weg zwar weit, zumal Vetter aus Sorge vor neuen Blasen an den Märkten jedes Risiko meidet und auch beim Mittelstandsgeschäft angesichts knapper Margen eher auf Wachstum verzichtet.

23. März 2015 Geldpolitik

Genossenschaftsbanken trotzen den Niedrigzinsen

Trotz Zinstief und der verschärften Regulierung haben sich die 1 047 Volk- und Raiffeisenbanken im vergangenen Jahr mehr als achtbar geschlagen. Wie Verbandspräsident Uwe Fröhlich auf der Jahres-PK des BVR in Frankfurt verkündete, wuchs der aggregierte Gewinn nach Steuern um 7,3% auf über 2,3 Mrd. Euro. Dabei schafften es die Genossenschaftsbanken sogar, den Zinsüberschuss leicht um 1,9% zu steigern. Gelungen ist ihnen dieses Kunststück durch eine deutlich über dem Marktdurchschnitt gewachsene Kreditvergabe vor allem im Firmenkundengeschäft (+4,3%), die den Volks- und Raiffeisenbanken auch einen um 0,5 Prozentpunkte höheren Marktanteil von 15,4% bescherte.

5. März 2015 Banken

Sparkassen – Weltklasse trotz Niedrigzins

Deutschlands Sparkassen werden mit den ultra-niedrigen Zinsen besser fertig als gedacht. Ein gutes Beispiel ist die Sparkasse Bremen, die jetzt mit einem Überschuss von 34,8 Mio. Euro das zweitbeste Ergebnis ihrer 190-jährigen Geschichte vorlegte. Tim Nesemann sieht die Zukunft des gesamten Sektors sehr viel positiver als viele Branchenbeobachter das derzeit tun. „Auch wenn die Zinsen ewig niedrig bleiben, würde das die Sparkassen nicht umhauen““, so Nesemann zu PLATOW.

12. Januar 2015 Geldpolitik

Deutsche Bank – Universalbank-Modell kaum noch finanzierbar

Die Deutsche Bank-Doppelspitze Anshu Jain und Jürgen Fitschen steckt tief in der Bredouille. Die Hoffnung, mit der Strategie „2015+““ Zeit zu gewinnen, bis der Markt die Erträge zurückbringt, wird sich nicht erfüllen. Trotz der in der Strategie „2015+““ formulierten Kosteneinsparungen von 4,5 Mrd. Euro hat die Deutsche Bank ihr Geschäftsmodell seit Ausbruch der Finanzkrise kaum verändert. Doch inzwischen ist der Druck dermaßen gestiegen, dass sogar das von Jain und Fitschen bislang stets verteidigte Universalbank-Modell, das das klassische Privat- und Firmenkundengeschäft mit dem risikoreichen Investmentbanking unter einem Dach vereint, zur Disposition steht.

7. Januar 2015 Banken

Warum BayernLB den Norden liebt

Der Fehlkauf der österreichischen Bank Hypo Alpe Adria, die hohen Verluste aus toxischen Wertpapieren und die Auseinandersetzungen mit Formel 1-Legende Bernie Ecclestone haben das Image der BayernLB vor allem im Stammland Bayern schwer belastet. Auch deshalb ergreift der seit fast einem Jahr amtierende Vorstandschef Johannes-Jörg Riegler jetzt die Flucht nach vorn.

5. Januar 2015 Geldpolitik

Volks- und Raiffeisenbanken vergeben 2014 mehr Kredite

Die Genossenschaftsbanken haben im vergangenen Jahr trotz der Konjunkturflaute in Deutschland mehr Kredite ausgegeben. Die Firmenkundendarlehen der Volks- und Raiffeisenbanken, Sparda- und PSD-Banken sowie von genossenschaftlichen Spezialinstituten seien 2014 laut vorläufigen Zahlen um 4,5% gewachsen, teilte der Branchenverband BVR am Dienstag mit. Bei den Privatkundenkrediten beträgt das Plus 4%, wobei ein Großteil auf Wohungsbaukredite entfällt.

10. Dezember 2014 Geldpolitik

Ertragsschwäche der Banken – Sind Fusionen das Allheilmittel?

Fast schon ein wenig neidisch blicken hiesige Top-Banker wie Deutsche Bank-Chef Jürgen Fitschen auf ihre Konkurrenten in den USA. Während sich die deutschen Institute seit der Finanzkrise mit Mini-Gewinnen und Mager-Renditen zufrieden geben müssen, verdienen die US-Großbanken bereits wieder klotzig, trotz Rekord-Geldstrafen für die Sünden der Vergangenheit. Dabei machen die US-Banken auch keinerlei Hehl daraus, dass sie ihre Stärke nutzen wollen, um ihre Marktanteile auch in Europa auszubauen. So war es sicher kein Zufall, dass die Milliarden-Übernahme der Gagfah durch die Deutsche Annington von gleich zwei US-Instituten (J.P. Morgan, Bank of America) federführend begleitet wurde und für die Deutsche Bank nur eine Nebenrolle blieb.

26. November 2014 Banken

Nord/LB – Für Dunkel ist die Welt (fast) wieder in Ordnung

Sein Ziel, 2014 das Ergebnis des Vorjahres zu übertreffen, wird Nord/LB-Vormann Gunter Dunkel locker erreichen. Mit 251 Mio. Euro nach Steuern liegen die Hannoveraner nach drei Quartalen schon deutlich über den 161 Mio. Euro, die Ende 2013 unter dem Strich standen.

13. November 2014 Asset Management

MLP muss sich zum Jahresende noch ordentlich strecken

MLP bleibt dabei: Umsatz und Ergebnis sollen im laufenden Jahr gegenüber Vorjahr deutlich steigen. Die ursprünglich angepeilte EBIT-Spanne von 50 Mio. bis 75 Mio. Euro ist aber immer schwerer zu erreichen, wie Finanzchef Reinhard Loose bei der Vorstellung der Zahlen für das dritte Quartal eingestehen musste.

31. August 2014 Asset Management

DZ Bank – Kirschs Konzernumbau kam keinen Moment zu früh

Seit 2008 baut Wolfgang Kirsch die DZ Bank Gruppe um. Die Bilanzsumme wurde reduziert, ABS-Papiere verkauft und die damals schwer angeschlagene Hypotheken-Tochter DG Hyp, die viele Genossen seinerzeit gerne losgeschlagen hätten, wieder auf Vordermann gebracht. Die Früchte des Umbaus erntet die DZ Bank jetzt: Im ersten Halbjahr sprang das Ergebnis um 27% auf 1,7 Mrd. Euro vor Steuern. Für das Gesamtjahr peilt Kirsch jetzt einen Wert wie im Vorjahr an, als 2,2 Mrd. Euro erreicht wurden.

28. August 2014 Banken

apobank und HSBC Trinkaus – Stützen des Finanzplatzes Düsseldorf

Bis in die 90er Jahre des vergangenen Jahrhunderts galt Düsseldorf als das zweitstärkste Finanzzentrum Deutschlands nach Frankfurt. Mit der WestLB hatte die größte Landesbank, die sich seinerzeit sogar berufen fühlte, die Deutsche Bank herauszufordern, ihren Sitz in Düsseldorf.

12. Juni 2014 Banken

LBBW – Vertragsverlängerung für Horn schmeckt nicht jedem

Am 16.5. hat der Aufsichtsrat der LBBW die Freistellung von Michael Horn beendet und beschlossen, den im Juni endenden Vertrag des stellvertretenden Vorstandschefs um weitere fünf Jahre zu verlängern. Für Horn ging damit eine Zitterpartie zu Ende. Auslöser dafür war aber nicht nur das inzwischen eingestellte Strafverfahren wegen angeblich falscher Darstellung der Bilanz der LBBW in den Jahren 2005 und 2006.

3. Juni 2014 Asset Management

MLP kann mit Reform der Lebensversicherung gut leben

Der in der vergangenen Woche vorgestellte Referentenentwurf für ein Lebensversicherungsreformgesetz ist bei den Versicherern nicht gut angekommen. Besser davongekommen sind die Vermittler.

22. Mai 2014 Banken

HypoVereinsbank verkleinert ihren Vorstand

Wie wir vorab hören, scheidet der für das Private Banking der HypoVereinsbank verantwortliche Jürgen Danzmayr Ende Juni aus Altersgründen aus dem Vorstand der Bank aus. Sein Nachfolger wird Bernhard Brinker. Das allerdings nicht mehr auf Vorstandsebene, sondern als Bereichsvorstand.

Abonnieren Anmelden
Zur PLATOW Börse