Gothaer und Barmenia streben Zusammenschluss in Q3/2024 an
Der Gothaer Vorstandsvorsitzende Oliver Schoeller hält sich bei dem geplanten Zusammenschluss mit der Barmenia (s. PLATOW v. 29.09.) an ein Motto des amerikanische Generals George S. Patton.
Der Gothaer Vorstandsvorsitzende Oliver Schoeller hält sich bei dem geplanten Zusammenschluss mit der Barmenia (s. PLATOW v. 29.09.) an ein Motto des amerikanische Generals George S. Patton.
Nicht lange gefackelt haben die Finanzinvestoren Advent, Centerbridge, CPP Investments und Goldman Sachs. Nur wenige Wochen nach dem Abschied der Aareal Bank vom Kurszettel haben die Investoren den Wiesbadenern ein offizielles „Verlangen“ nach einem aktienrechtlichen Squeeze-out übermittelt.
Bis zuletzt hat sich die VR-Bank Bad Salzungen Schmalkalden mit allen Tricks und Kniffen gegen einen Durchgriff der BaFin und des BVR bei dem südthüringischen Genossenschaftsinstitut gewehrt. So soll die VR-Bank ausschließlich über eine Anwaltskanzlei mit der Aufsichtsbehörde kommuniziert haben.
Das Kopf-an-Kopf-Rennen der führenden deutschen Neobroker geht weiter. Nun hat sich Scalable Capital mit einer erweiterten Serie-E-Runde von 60 Mio. Euro die größte Fintech-Finanzierung des Jahres hierzulande gesichert.
Der BGH hat kürzlich eine Klausel zu Abschluss- und Vermittlungskosten in einem Riester-Altersvorsorgemodell der Sparkasse Günzburg-Krumbach (SpkGK) für ungültig erklärt.
Der Spezialist für Auto- und Konsumentenkredite, S-Kreditpartner, hat Ärger mit der Finanzaufsicht. In einer Sonderprüfung hat die BaFin eine nicht in allen Bereichen ordnungsgemäße Geschäftsorganisation festgestellt. Bemängelt wurde insb. das Auslagerungsmanagement.
Wenn der Rechtsanwalt des Aufsichtsrats die Öffentlichkeitsarbeit übernimmt, brennt die Hütte.
Die Themen der AR-Sitzungen bei Signal Iduna am Mittwoch und Donnerstag waren in diesem Jahr wenig erfreulich. Wie bei allen Versicherungen drücken die mit der Inflation gestiegenen Schadenkosten auf das Ergebnis.
Als das renommierte IDW, immerhin Zentralinstanz der deutschen Wirtschaftsprüferbranche, kürzlich eine virtuelle Tagung zum KI-Einsatz in der Prüfung abhielt, hatten die Tech-Visionäre mit ganz banalen Schwierigkeiten zu kämpfen: Nach ein paar Minuten brach die Online-Übertragung zusammen, die Aufzeichnung wurde dann eine Woche später nachgereicht.
Das „digitale Gold“ Bitcoin ist auf dem Vormarsch erklärte Blackrock-Chef Larry Fink im Sommer.
Man wird ja noch träumen dürfen.
Die Commerzbank bekommt ihre Probleme beim rechtzeitigen Versand der Jahressteuerbescheinigungen an ihre Kunden offensichtlich immer noch nicht richtig in den Griff. Am Freitag sah sich die BaFin jedenfalls erneut genötigt, die Commerzbank öffentlich zu einer „zügigen“ Erteilung der Steuerbescheinigungen zu ermahnen.
Social Media ist aus der Unternehmenswelt nicht mehr wegzudenken, mittlerweile zählen diese Kanäle zum Standardrepertoire von ganzheitlichen Employer-Branding- oder Marketing-Strategien. Während Banken schon länger Firmenaccounts auf Plattformen wie Linkedin, Facebook, Twitter/X, Instagram und teils sogar TikTok (z. B. Stadtsparkasse Düsseldorf, Volksbank Mittelhessen) betreiben, hielt sich die BaFin eher zurück – bis jetzt.
In der Sparkassen-Organisation gelten Krypto-Assets immer noch als ein höchst suspektes Anlageinstrument. Wenn etwas schon Kypto heißt, kann das nichts für den gemeinen Sparkassen-Kunden sein, so die Denke. Der DSGV hat den Handel mit Kryptowährungen wie dem Bitcoin sogar mit einem Bannstrahl belegt, um die Sparkassen-Kunden vor „unkalkulierbaren Risiken zu schützen“.
Die Stellungnahme der Deutschen Kreditwirtschaft (DK) aus dem vergangenen Frühjahr übte sich noch in Selbstbeherrschung; ein Tonfall, wie er dann anklingt, wenn jemand, auf den man angewiesen ist, mit seinen Forderungen grotesk überzieht. Wenn die BaFin meine, die EBA-Leitlinien für die Überwachung und Governance von Bankprodukten im Privatkundengeschäft eins zu eins auf die von ihr beaufsichtigten deutschen Institute anwenden zu müssen, dann wolle man doch das „aus unserer Sicht enthaltene Missverhältnis von potenziellem, vermutlich nicht intendiertem, Aufwand der Umsetzung gegenüber dem im Sinne des Verbraucherschutzes erzielbaren Nutzen“ verdeutlichen, drechselte die DK.
Eine der wichtigsten Aufgaben der Bundesbank ist die Bankenaufsicht. Gemeinsam mit der Finanzaufsicht BaFin überwacht sie rund 1 250 kleine und mittelgroße Sparkassen und Banken. Was nur wenige wissen: Die Notenbank ist auch selbst als Bank aktiv. Bis vor Kurzem waren ihre Mitarbeiter verpflichtet, ein Personalkonto bei ihr zu führen. Das müssen sie nun nicht mehr, was intern für Unmut sorgt. Im Intranet äußern Mitarbeiter scharfe Kritik, wie uns mehrere Insider berichten. Vor allem ältere Bundesbanker fürchten, dass dies das Ende des exklusiven Service einläuten könnte.
Nikolaus von Bomhard scheidet zum 1.1.24 nach sechs Jahren an der Spitze des Aufsichtsrats der Athora Holding aus. Ersetzen wird ihn Bruce Hemphill, ein Finanzexperte mit 30 Jahren Erfahrung, u. a. war er CEO des Versicherers Old Mutual und der Bankengruppe Standard Bank. Athora, ein international tätiger Erst- und Rückversicherer mit Sitz auf den Bermudas mit rd. 72.4 Mrd. Euro Assets under Management und in Deutschland als Aufkäufer von Lebensversicherungs-Portfolios (sog. Run-Offs) bekannt, stellt seit rd. einem Jahr das Unternehmen personell neu auf.
Infolge zu geringer Prämienanpassungen in Verbindung mit steigenden Werkstatt-, Ersatzteil- und Inflationskosten bleibt die deutsche KFZ-Versicherung eine selbstgeschaufelte Milliardengrube.
Als Politik und Aufsichtsbehörden nach der Finanzkrise 2008ff. daran gingen, effektivere Regeln für den Sektor zu schreiben, warnten manche vor einer neuen Form der Regulierungs-Arbitrage: Wenn man die Banken immer strenger an die Kandare nähme, ohne andere Marktteilnehmer ähnlich hart anzufassen, würden die riskanteren Geschäfte einfach weiter gemacht, nur eben von Hedgefonds und anderen Schattenbanken. Zwar haben BaFin, ESMA & Co. diese Akteure durchaus im Blick, die Regulierungsdichte ist trotzdem nicht vergleichbar.
Die Deutsche Bank liegt bei der Abarbeitung ihrer Baustellen bei der IT-Integration der Postbank voll im Plan, wie uns das Institut bestätigt. Dies gilt vor allem für die beiden Bereiche Pfändungskonten und Auszahlung von Baufinanzierungen, die für die betroffenen Kunden besonders zeitkritisch sind.
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