Warum der Bankenverband so an Einfluss verliert
Seit dem 1. Juli 2021 führt Christian Sewing als ehrenamtlicher Präsident den Bundesverband deutscher Banken (BdB) und ist damit oberster Lobbyist für die Branche.
Seit dem 1. Juli 2021 führt Christian Sewing als ehrenamtlicher Präsident den Bundesverband deutscher Banken (BdB) und ist damit oberster Lobbyist für die Branche.
BWLer haben die Angewohnheit, simple Sachverhalte meist durch angelsächsisch geprägte Sprache komplizierter zu machen, als sie eigentlich sind. Beim Trendbegriff „Embedded Finance“ verhält es sich ähnlich.
Für einiges Schmunzeln am Finanzplatz Frankfurt sorgte die Berufung von Bernd Spalt zum neuen Risikovorstand der Commerzbank. Denn bereits zum dritten Mal hat die Commerzbank bei der österreichischen Erste Group gewildert, um einen Vorstandsposten zu besetzen.
Als dritte Frau neben Silke Deppmeyer (Innere Verwaltung) und Birgit Rodolphe (Abwicklung und Geldwäscheprävention) soll die bisherige Baloise Deutschland-CFO Julia Wiens in das Direktorium der BaFin einziehen und dort die Leitung der Versicherungsaufsicht übernehmen.
Mit einem gemeinsamen Abendessen zur Einstimmung startet am 26.9. die traditionelle Herbst-Klausur des Commerzbank-Aufsichtsrats. Am 27./28.9. folgen dann die Arbeitssitzungen, bei denen auch die Kür eines neuen Risikovorstands erwartet wird.
Nicht nur die Banken haben IT-Probleme (s. PLATOW v. 5.9.).
Seit dem Wirecard-Skandal hat die BaFin die Online-Zahlungsdienstleister besonders auf dem Kieker. Werden deren Abwicklungsplattformen doch gern auch von Online-Händlern mit zweifelhaftem Ruf genutzt, die im Verdacht der Geldwäsche stehen.
Die Welt der Banken und Sparkassen ordnet sich neu. Alte Hackordnungen werden über Bord geworfen. Auslöser sind die gewaltigen Herausforderungen durch den fulminanten Zinsanstieg auf der einen und die Digitalisierung auf der anderen Seite.
Der Finanzaufsicht ist bei der Postbank der Kragen geplatzt. Ungewöhnlich deutlich kritisiertdie BaFin die „erheblichen Beeinträchtigungen bei der Abwicklung des Kundengeschäfts“ der Deutsche Bank-Tochter.
Gestern schockte Frank Grund die Versicherungswelt mit unverhohlener Kritik an Privat-Equity-Investoren (PEI). Der (teilweise) kurzfristige Investmentansatz der Geldgeber decke sich nicht mit dem Gedanken des Verbraucherschutzes.
Offiziell war es die Jahreskonferenz der Versicherungsaufsicht in Bonn, doch in Wahrheit war es das Abschiedsfest für den Ende September scheidenden BaFin-Exekutivdirektor Frank Grund.
„Die Probleme sind kritisch, doch wir sorgen dafür, dass die Kunden gut behandelt werden“. Spätestens nach diesen Sätzen von BaFin-Exekutivdirektor Frank Grund im November kannte CEO Tilo Dresig das Ausmaß des IT- und Serviceproblems des von ihm geführten Unternehmens Proxalto, das Teil der Viridium-Gruppe ist.
Die Abschlussprüfer-Aufsichtsbehörde APAS, von Gerhard Schicks NGO Finanzwende gern als „zahnloser Tiger“ tituliert, zeigt in letzter Zeit öfter, dass sie durchaus zubeißen kann.
In NRW ereignet sich dieser Tage ein Besetzungskrimi für die langfristige Regelung des Vorstandsvorsitzes der Sparkasse Schwelm-Sprockhövel. Nach dem Rauswurf des ehem. Vorstandschefs Michael Lindermann folgte zwar sein Vize Christoph Terkuhlen in das Amt. Terkuhlens Vertrag läuft aber nur bis Ende März 2025, bevor er altersbedingt ausscheidet. Die Sparkasse will die Nachfolge allerdings langfristig regeln.
Wie wir aus guter Quelle hören, soll Sven Afhüppe mit der Deutschen Bank die Auflösung seines Arbeitsvertrages vereinbart haben. Afhüppe ist erst seit März 2021 als Global Head of Political Affairs für die Verbesserung der Beziehungen der Deutschen Bank zur Politik in Berlin, Brüssel und Washington verantwortlich.
BaFin, Deloitte und die interne Revision seien alle zum Ergebnis gekommen, dass das fehlerhafte Börsengeschäft, bei dem sein Haus im Dezember ihren gesamten geplanten Jahresgewinn in Höhe von 61 Mio. Euro verloren hat, Folge einer untypischen Konstellation ungünstiger externer Faktoren gewesen sei, so Heiko Beck vor wenigen Tagen in einem Interview mit „Bloomberg“.
Der Lagebericht der Münchener Hypothekenbank für das Geschäftsjahr 2019 ist laut BaFin fehlerhaft. Der Report gehört zum festgestellten Jahresabschluss zum Stichtag 31. Dezember 2019 der Bank, die seit ihrer Gründung im Jahr 1896 als Experte für langfristige Immobilienfinanzierungen gilt.
Wer seine Metaphern gern etwas schlichter mag, hatte an der Geschichte von „The Cosmopolitan“ sicher seine Freude.
Wer durch Frankfurts Bankentürme spaziert, für den steht die Welt doch manchmal Kopf. Das dürfte zukünftig mit der Westpac Banking Corporation, dem Neuankömmling in Mainhattan, sogar noch stärker der Fall sein.
Im Rahmen ihrer noch nicht abgeschlossenen Sonderprüfung hatte die BaFin bereits im Juni aufsichtliche Maßnahmen gegen die 1995 gegründete Hamburger Varengold Bank verhängt, darunter zusätzliche Berichtspflichten zur Liquiditätsausstattung, Vermögens- und Ertragslage sowie Eigenmittelausstattung.
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