dwpbank – Diskussion über neue Eigentümerstruktur
Die BaFin hat wie berichtet im Q4 der dwpbank Kapitalzuschläge angedroht (s. PLATOW v. 19.2.). Hintergrund sind Mängel im Risikomanagement beim deutschen Marktführer für Wertpapierabwicklung.
Die BaFin hat wie berichtet im Q4 der dwpbank Kapitalzuschläge angedroht (s. PLATOW v. 19.2.). Hintergrund sind Mängel im Risikomanagement beim deutschen Marktführer für Wertpapierabwicklung.
Für die Versicherungsgruppe Debeka stehen die Zeichen auf Wachstum. In der privaten Krankenversicherung hat die Debeka als Marktführer 2019 einen Rekordzuwachs verbucht. Mit mehr als 89 000 neuen Vollversicherten bzw. 41 243 Netto-Neukunden stieg die Gesamtzahl auf mehr als 2,4 Mio. – damit ist mehr als jeder vierte Privatversicherte bei der Gesellschaft Kunde.
Die von der Aufsicht angedrohten Kapitalzuschläge für Kunden der Fiducia GAD scheinen vom Tisch zu sein. Wie wir hören, erkennt die BaFin an, dass der genossenschaftliche IT-Dienstleister bei der Beseitigung der im vergangenen Sommer festgestellten Mängel im Sicherheits- und Risikomanagement gut vorankommt.
Auf dem Sachwerte-Kolloquium der Fondsexperten Stefan Loipfinger, Markus Gotzi und Friedrich A. Wanschka in München wurde das brandaktuelle Platzierungs-Zahlenwerk der Publikums-AIF und der Vermögensanlagen für private Investoren präsentiert.
Wie wir hören, soll die BaFin bereits im Q4 der dwpbank Kapitalzuschläge angedroht haben. Das Eigenkapital der in der Vergangenheit eher schwach performenden Bank wurde vor Jahren auf Wunsch der Sparkassen herabgesetzt.
Erst am Freitag hat Merck Finck-Chef Matthias Schellenberg die Mitarbeiter darüber informiert, dass er nach nur drei Jahren an der Spitze Ende des Jahres seinen Hut nimmt. Genannt werden persönliche Gründe.
Lange hat M.M. Warburg allein auf seiner Position beharrt, im Cum Ex-Skandal nichts Rechtswidriges getan zu haben. Gegen die geballte Macht von BaFin und Justiz kommen die Hanseaten aber nicht an.
Als Christian Sewing vor fast zwei Jahren an die Vorstandsspitze der Deutschen Bank rückte, war die Skepsis groß, dass es ausgerechnet dem ehemaligen Privatkunden-Chef gelingen soll, das von Milliarden-Verlusten und Selbstzweifeln geplagte Institut wieder in die Erfolgsspur zu bringen.
Im vergangenen Jahr wurden je 24 geschlossene Publikums-AIF als regulierte alternative Investmentfonds und als weniger straff regulierte Anlagen nach dem Vermögensanlagegesetz von der BaFin zum Vertrieb zugelassen, hat Scope recherchiert.
Der trotz seiner zahlreichen Stationen (Hansainvest, Hesse Newman, HGA Capital, Dr. Peters) immer noch überaus jugendlich und sportlich wirkende Mittvierziger beeindruckte uns am Rande des Mannheimer „Fonds professionell Kongress“ mit seinem ansteckenden unternehmerischen Esprit. Nach seiner Zeit in Diensten durchaus behäbig agierender Adressen wie der Signal Iduna Gruppe will Marc Drießen die Immobilien-Szene jetzt mithilfe der Blockchain aufmischen.
Dem elitären Kreis der so genannten „Big Four“ der führenden Wirtschaftsprüfungsgesellschaften (WP) Paroli zu bieten, ist für die etwas kleineren Player eine schwierige Mission. In Deutschland teilen diese 50% des Umsatzes unter sich auf.
Ein Scheitern der Fusionsgespräche zwischen Helaba und Deka wird wahrscheinlicher. Das hat Helaba-Chef Herbert H. Grüntker so ausdrücklich zwar nicht gesagt, dennoch nimmt er vorsichtshalber schon einmal Sparkassen-Präsident Helmut Schleweis aus der Schusslinie.
Noch vor wenigen Jahren wäre es nahezu unvorstellbar gewesen, dass die Deutsche Bank einen ehemaligen SPD-Chef, der kaum eine Ahnung vom Bankgeschäft und den Kapitalmärkten hat, als Vertreter der Anteilseigner in ihren Aufsichtsrat beruft.
Der tragische Skiunfall, bei dem Fiducia GAD-Co-Chef Jens-Olaf Bartels ums Leben kam, hat den genossenschaftlichen Verbund tief erschüttert und trifft den IT-Dienstleister in einer heiklen Phase. Fiducia GAD arbeitet gerade die mit der BaFin vereinbarten Meilensteine zur Behebung der Mängel im IT-Sicherheits- und Risikomanagement ab.
Die jüngsten Skandale bei der Danske Bank und auf Malta haben eindrücklich gezeigt, dass bei der Bekämpfung von Geldwäsche in Europa einiges im Argen liegt. Denn in der EU fällt die Geldwäsche-Prävention bislang in die Kompetenz nationaler Behörden, deren Zusammenspiel aber sehr zu wünschen übrig lässt.
Die deutsche Versicherungswirtschaft hat in den vergangenen Jahren keinen Aufwand und Mühen gescheut und das Regulierungsthema innerhalb der EU maßgeblich mitbestimmt. Das wird auch künftig so bleiben, wie wir immer wieder von den Verantwortlichen des GDV hören.
Das Kreditgeschäft bleibt wichtigstes Standbein der Banken. Sich zu verschulden, fällt bei niedrigen Zinsen immer mehr Kunden leicht. So verzeichneten die Genossenschaftsbanken 2019 trotz gedämpfter Konjunktur ein solides Wachstum bei der Vergabe von Krediten an Mittelstand und Privatkunden. Nach vorläufigen Zahlen des BVR stieg das Kreditgeschäft über alle Kundengruppen hinweg per Ende 2019 um beachtliche gut 6% auf 626 Mrd. Euro im Vergleich zum Vorjahr.
Es ist höchst ungewöhnlich, dass sich der oberste EZB-Bankenaufseher öffentlich zum Zustand eines einzelnen Instituts äußert. Umso bemerkenswerter ist es, dass sich Andrea Enria ausgerechnet auf italienischem Boden und beim Youth Dialogue der EZB in der Universität La Sapienza in Rom von einer Publikumsfrage zu der Aussage anstacheln ließ, die Deutsche Bank „hatte eindeutig ein Problem mit der Tragfähigkeit ihres Geschäftsmodells“.
An Mahnungen in Richtung Banken und Sparkassen fehlt es zurzeit nicht. BaFin-Chef Felix Hufeld (s. PLATOW v. 9.12.) spricht vom großen Institutssterben. Die Flucht in immer größere Kreditvolumina erhöhe nur das Risiko und sei keine Lösung. Ins gleiche Horn stieß DSGV-Präsident Helmut Schleweis (s. PLATOW v. 13.12.).
Felix Hufeld macht sich große Sorgen um die Banken in Deutschland, die ihre Geschäftsmodelle noch immer nicht entschieden genug dem Niedrigzinsumfeld angepasst hätten. 70% der Erträge stammten aus dem Zinsgeschäft, was mit dramatischem Ertragsverfall einhergehe.
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