Europäische Zentralbank (EZB)

20. Januar 2013 Geldpolitik

Schweiz in der Zwickmühle

Während in Deutschland munter über eine mögliche Immobilienblase diskutiert wird, sind die Zeichen einer Überbewertung für die Schweiz bereits alarmierend. Die viel zu niedrigen Zinsen, die auch die Eidgenossen im Zuge der EZB- und Fed-Rettungspolitik mittragen mussten, fordern allmählich ihren Tribut.

17. Januar 2013 Immobilien

BulwienGesa-Index zeigt Dynamik wie in den 80er Jahren

Wohnimmobilien erzielten im vergangenen Jahr ein Wachstum von 4,2%. Gewerbliche Immobilien zeigten dagegen nur eine moderate Steigerung von 1,3%. 2012 knüpfte mit einem gemeinsamen Plus bei Wohnen und Gewerbe von 3,1% nahtlos an die positiven Entwicklungen aus 2011 an.

13. Januar 2013 Versicherungen

Ende des Zinstals scheint erreicht

Erstmals in seiner Amtszeit an der Spitze der EZB hat Mario Draghi in einer Pressekonferenz, wenn auch mit einer allen Notenbankern eigenen Zurückhaltung, positivere Töne angeschlagen, sowohl hinsichtlich der Stabilität unseres Finanzsystems innerhalb und außerhalb der Euro-Zone als auch im Hinblick auf die Konjunktur in Europa und der Welt.

10. Januar 2013 Immobilien

Frankfurter Büromarkt – Bestes Ergebnis seit 2007

Der Frankfurter Büromarkt konnte im vergangenen Jahr das höchste Vermietungsvolumen seit 2007 verbuchen. Die vier Researchhäuser Savills, Cushman & Wakefield (C&W), Jones Lang LaSalle (JLL) und Aengevelt notierten Umsätze zwischen 505 000 qm und 512 100 qm. Damit konnte erstmals seit fünf Jahren wieder die Marke von 500 000 qm geknackt werden.

6. Januar 2013 Asset Management

Mario Draghi – Die Bewährungszeit kommt erst noch

Auch einige deutsche Zeitungen überschlugen sich zur Jahreswende mit Lob für EZB-Chef Mario Draghi. Sonst eher kritische Blätter wie die „FAZ“ kürten den Italiener sogar zum Mann des Jahres, weil dieser im Juli, auf dem Höhepunkt einer erneuten Vertrauenskrise in den Euro, schon allein mit der Ankündigung ggf. unbegrenzter Aufkäufe von Anleihen der Euro-Krisenländer auf dem Sekundärmarkt den Zinsanstieg für die in Not geratenen Länder deckelte und die Lage insbesondere für Spanien stabilisierte.

3. Januar 2013 Geldpolitik

Was die Börse 2013 bewegt

Nach dem Super-Aktienjahr 2012 wird es Sie interessieren, wie es mit den Börsen weitergeht. Die Autoren der PLATOW Prognose 2013 (286 S.; 54 Euro) analysieren die 50 aussichtsreichsten Aktien weltweit, darunter 20 Titel aus Deutschland und 5 aus dem übrigen Europa.

20. Dezember 2012 Geldpolitik

EADS denkt schon über neue Strategie für Defense-Sparte nach

Die Ablösung des alten Aktionärspakts bei EADS zwischen den Hauptanteilseignern Deutschland und Frankreich hat die geplatze Fusion mit dem britischen Rüstungskonzern BAE Systems für EADS-Vormann Tom Enders leichter verdaulich gemacht. Intern wie extern wird die neue Struktur, die für Deutschland und Frankreich je 12% an EADS vorsieht (Spanien 4%), als Befreiungsschlag für das europäische Gemeinschaftsunternehmens gefeiert.

20. Dezember 2012 Geldpolitik

Jörg Asmussen – Ein neuer Typus Notenbanker

Jörg Asmussen (SPD)war ein fachlich so guter Finanzstaatssekretär, dass er sozusagen parteiübergreifend von Peer Steinbrück an Wolfgang Schäuble „weitergereicht“ wurde. Seit Jahresbeginn ist er für acht Jahre Mitglied im 6-köpfigen EZB-Direktorium und reiht sich dort ein in den Kreis von Geldpolitikern, die einen neuen Typus verkörpern: offener, pragmatischer, die sagen, was sie denken und für nötig halten und ihre Botschaften akzentuierter und klarer vorbringen, als dies lange Zeit üblich war.

18. Dezember 2012 Asset Management

Abgekartetes Spiel zwischen Regierung und der Notenbank

Alfred Roelli, Chefanalyst bei Pictet in Genf, der wohl angesehensten Privatbank Europas, sieht eine kontrollierte Inflation von mittel- und längerfristig 4,5 bis maximal 6% als unverzichtbar an, um die riesigen Schuldenberge der westlichen Welt unter Kontrolle zu bringen.

16. Dezember 2012 Immobilien

Aufsichts-Metropole Frankfurt profitiert von der Krise

Es ist noch nicht lange her, da hieß es, Frankfurt sei dabei zu verlieren. DAX-Unternehmen gingen pleite (MG), lösten sich auf (Hoechst) oder verließen die Stadt wie Degussa und später die Deutsche Börse in Richtung Eschborn. Dazu gesellte sich als Folge der Finanzkrise Druck auf die Banken, der einstigen Frankfurter Vorzeigebranche.

13. Dezember 2012 Geldpolitik

Euro-Bankenaufsicht – Warum Deutschland erst jetzt zustimmt

Lange hatte die Bundesregierung bei den Verhandlungen über eine gemeinsame Bankenaufsicht für die Euro-Zone auf der Bremse gestanden. Gründlichkeit gehe vor Schnelligkeit, hatte Finanzminister Wolfgang Schäuble immer wieder gefordert. Tatsächlich ging es Schäuble jedoch keineswegs nur um möglichst stringente Aufsichtsstrukturen unter dem Dach der EZB.

13. Dezember 2012 Geldpolitik

Banken – Die Guten und die Schlechten

Europas Banken sind noch lange nicht aus dem Schneider. Für Verfehlungen müssen, wie im Fall der HSBC, saftige Strafen bezahlt werden, der Umbau und die Anpassung der Strukturen an die veränderten und z. T. begrenzten geschäftlichen Möglichkeiten kosten viel Geld, wie erste Warnhinweise der Deutschen Bank zu den noch nicht vorliegenden Zahlen zum vierten Quartal belegen. Große Institute, wie die zwei genannten, werden die Krise überstehen und gestärkt aus ihr hervorgehen. Aber der Bankenmarkt bedarf europaweit einer Bereinigung.

6. Dezember 2012 Geldpolitik

Wie lange noch scheut die EZB einen negativen Einlagenzins?

Mit der Spekulation, die Leitzinsen der EZB könnten schon in dieser Woche auf das neue Tiefstniveau von 0,5% gesenkt werden, haben wir Ihnen im PLATOW Brief vom vergangenen Mittwoch bewusst eine Außenseiter-Meinung vorgetragen und gut begründet. Es kam gestern anders.

4. Dezember 2012 Geldpolitik

Beim Leitzins ist noch ein Schnaps nach unten drin

An diesem Donnerstag tritt der EZB-Rat letztmalig in diesem Jahr zusammen und Präsident Mario Draghi anschließend vor die Presse. Er kann eine positive Bilanz ziehen.

2. Dezember 2012 Geldpolitik

Griechenland-Kosten – Die dicksten Brocken kommen erst noch

Mit der erwartet breiten Mehrheit von Union, FDP, SPD und Grünen hat der Bundestag am Freitag das Hilfspaket im Gesamtvolumen von 43,7 Mrd. Euro für das pleitebedrohte Griechenland durchgewinkt. Das eigentlich bemerkenswerte an dem Maßnahmenbündel ist jedoch das Eingeständnis von Finanzminister Wolfgang Schäuble, dass die Griechenland-Hilfen den Bundeshaushalt erstmals direkt belasten werden.

2. Dezember 2012 Geldpolitik

Die Rettung Europas – Nur der Markt wird es richten können

Staatliche Rettungsschirme, Transfergelder und Hilfen der Notenbank haben eines gemeinsam: Sie sind Eingriffe in den Markt, dienen dem schlichten Zweck, Zeit zu gewinnen. Was wirklich nur hilft, sind die über den Markt erzwungenen Anpassungen. So bitter es sich liest, gehört auch die hohe Arbeitslosigkeit im Süden Europas, namentlich in Spanien, dazu.

2. Dezember 2012 Asset Management

ZinsFORUM im Zeichen der Euro-Krise

Das am 6.12. ab 9 Uhr in Frankfurt (Hotel Hilton) stattfindende ZinsFORUM ist der Klassiker unter den Kapitalmarkt-Events. Es zeichnet sich diesmal durch besondere Spannung aus, denn mit Referenten wie Jörg Asmussen (EZB-Direktorium) und Klaus Regeling, CEO des Europäischen Stabilitätsmechanismus (EFSF), stehen Euro- und Schuldenkrise im Mittelpunkt der Vorträge und des traditionellen Zins- und Währungspanels, das von Ulrich Kater, Chefvolkswirt der DekaBank, moderiert wird.

25. November 2012 Asset Management

„Dr. Doom“ Roubini – Europa bleibt größter Unsicherheitsfaktor

Unbestrittener Höhepunkt der 7. Risikomanagement-Konferenz der Union Investment war das Aufeinandertreffen von US-Star-Ökonom Nouriel Roubini von der Stern School of Business der New York University mit dem deutschen EZB-Direktoriumsmitglied Jörg Asmussen. Weiß der als „Dr. Doom“ bekannte Roubini, der schon frühzeitig den Zusammenbruch des US-Immobilienmarkts prophezeit hatte, doch genau, was seine Zuhörer von ihm erwarten. Mit einer schonungslosen Analyse der weltwirtschaftlichen Krisenherde und ebenso radikalen Therapieempfehlungen beeindruckte der wortgewaltige Roubini sogar den für gewöhnlich eher nüchternen Asmussen.

25. November 2012 Asset Management

Asmussen verteidigt Anleihen-Kaufprogramm der EZB

Das deutsche EZB-Direktoriumsmitglied Jörg Asmussen gilt neben seinem Präsidenten Mario Draghi als treibende Kraft hinter dem umstrittenen Anleihen-Kaufprogramm (OMT-Programm) der Europäischen Zentralbank. Natürlich weiß auch der ehemalige Finanzstaatssekretär um die Risiken des OMT-Programms. „Aber wenn das Haus in Flammen steht“, so Asmussen auf der Risikomanagement-Tagung der Union Investment, „muss die Feuerwehr eingreifen, auch wenn dabei die Möbel nass werden.“

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