Europäische Zentralbank (EZB)

16. Dezember 2012 Immobilien

Aufsichts-Metropole Frankfurt profitiert von der Krise

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Es ist noch nicht lange her, da hieß es, Frankfurt sei dabei zu verlieren. DAX-Unternehmen gingen pleite (MG), lösten sich auf (Hoechst) oder verließen die Stadt wie Degussa und später die Deutsche Börse in Richtung Eschborn. Dazu gesellte sich als Folge der Finanzkrise Druck auf die Banken, der einstigen Frankfurter Vorzeigebranche.

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13. Dezember 2012 Geldpolitik

Euro-Bankenaufsicht – Warum Deutschland erst jetzt zustimmt

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Lange hatte die Bundesregierung bei den Verhandlungen über eine gemeinsame Bankenaufsicht für die Euro-Zone auf der Bremse gestanden. Gründlichkeit gehe vor Schnelligkeit, hatte Finanzminister Wolfgang Schäuble immer wieder gefordert. Tatsächlich ging es Schäuble jedoch keineswegs nur um möglichst stringente Aufsichtsstrukturen unter dem Dach der EZB.

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13. Dezember 2012 Geldpolitik

Banken – Die Guten und die Schlechten

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Europas Banken sind noch lange nicht aus dem Schneider. Für Verfehlungen müssen, wie im Fall der HSBC, saftige Strafen bezahlt werden, der Umbau und die Anpassung der Strukturen an die veränderten und z. T. begrenzten geschäftlichen Möglichkeiten kosten viel Geld, wie erste Warnhinweise der Deutschen Bank zu den noch nicht vorliegenden Zahlen zum vierten Quartal belegen. Große Institute, wie die zwei genannten, werden die Krise überstehen und gestärkt aus ihr hervorgehen. Aber der Bankenmarkt bedarf europaweit einer Bereinigung.

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6. Dezember 2012 Geldpolitik

Wie lange noch scheut die EZB einen negativen Einlagenzins?

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Mit der Spekulation, die Leitzinsen der EZB könnten schon in dieser Woche auf das neue Tiefstniveau von 0,5% gesenkt werden, haben wir Ihnen im PLATOW Brief vom vergangenen Mittwoch bewusst eine Außenseiter-Meinung vorgetragen und gut begründet. Es kam gestern anders.

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4. Dezember 2012 Geldpolitik

Beim Leitzins ist noch ein Schnaps nach unten drin

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An diesem Donnerstag tritt der EZB-Rat letztmalig in diesem Jahr zusammen und Präsident Mario Draghi anschließend vor die Presse. Er kann eine positive Bilanz ziehen.

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2. Dezember 2012 Geldpolitik

Griechenland-Kosten – Die dicksten Brocken kommen erst noch

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Mit der erwartet breiten Mehrheit von Union, FDP, SPD und Grünen hat der Bundestag am Freitag das Hilfspaket im Gesamtvolumen von 43,7 Mrd. Euro für das pleitebedrohte Griechenland durchgewinkt. Das eigentlich bemerkenswerte an dem Maßnahmenbündel ist jedoch das Eingeständnis von Finanzminister Wolfgang Schäuble, dass die Griechenland-Hilfen den Bundeshaushalt erstmals direkt belasten werden.

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2. Dezember 2012 Geldpolitik

Die Rettung Europas – Nur der Markt wird es richten können

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Staatliche Rettungsschirme, Transfergelder und Hilfen der Notenbank haben eines gemeinsam: Sie sind Eingriffe in den Markt, dienen dem schlichten Zweck, Zeit zu gewinnen. Was wirklich nur hilft, sind die über den Markt erzwungenen Anpassungen. So bitter es sich liest, gehört auch die hohe Arbeitslosigkeit im Süden Europas, namentlich in Spanien, dazu.

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2. Dezember 2012 Asset Management

ZinsFORUM im Zeichen der Euro-Krise

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Das am 6.12. ab 9 Uhr in Frankfurt (Hotel Hilton) stattfindende ZinsFORUM ist der Klassiker unter den Kapitalmarkt-Events. Es zeichnet sich diesmal durch besondere Spannung aus, denn mit Referenten wie Jörg Asmussen (EZB-Direktorium) und Klaus Regeling, CEO des Europäischen Stabilitätsmechanismus (EFSF), stehen Euro- und Schuldenkrise im Mittelpunkt der Vorträge und des traditionellen Zins- und Währungspanels, das von Ulrich Kater, Chefvolkswirt der DekaBank, moderiert wird.

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25. November 2012 Geldpolitik

EADS fürchtet mehr politischen Einfluss aus Berlin

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Die Verhandlungen um eine Aufstockung des Aktienanteils der KfW an EADS werden in Europas Luftfahrtschmiede mit Sorge beobachtet. Es wird befürchtet, dass die Bundesregierung bald wenigstens einen der bisher noch von Daimler besetzten Aufsichtsratsposten für sich beanspruchen könnte und so der politische Einfluss aus Berlin größer wird.

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25. November 2012 Asset Management

„Dr. Doom“ Roubini – Europa bleibt größter Unsicherheitsfaktor

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Unbestrittener Höhepunkt der 7. Risikomanagement-Konferenz der Union Investment war das Aufeinandertreffen von US-Star-Ökonom Nouriel Roubini von der Stern School of Business der New York University mit dem deutschen EZB-Direktoriumsmitglied Jörg Asmussen. Weiß der als „Dr. Doom“ bekannte Roubini, der schon frühzeitig den Zusammenbruch des US-Immobilienmarkts prophezeit hatte, doch genau, was seine Zuhörer von ihm erwarten. Mit einer schonungslosen Analyse der weltwirtschaftlichen Krisenherde und ebenso radikalen Therapieempfehlungen beeindruckte der wortgewaltige Roubini sogar den für gewöhnlich eher nüchternen Asmussen.

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25. November 2012 Asset Management

Asmussen verteidigt Anleihen-Kaufprogramm der EZB

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Das deutsche EZB-Direktoriumsmitglied Jörg Asmussen gilt neben seinem Präsidenten Mario Draghi als treibende Kraft hinter dem umstrittenen Anleihen-Kaufprogramm (OMT-Programm) der Europäischen Zentralbank. Natürlich weiß auch der ehemalige Finanzstaatssekretär um die Risiken des OMT-Programms. „Aber wenn das Haus in Flammen steht“, so Asmussen auf der Risikomanagement-Tagung der Union Investment, „muss die Feuerwehr eingreifen, auch wenn dabei die Möbel nass werden.“

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22. November 2012 Geldpolitik

European Banking Congress – Blessing mit Fitschen auf Augenhöhe

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Wenigstens beim heute in Frankfurts Alter Oper stattfindenden 22. Frankfurter European Banking Congress ist die Welt für die Commerzbank noch in Ordnung. Auf der prominent besetzten Tagung, mit der die Euro Finance Week ihren krönenden Abschluss findet, fungiert Martin Blessing als Chairman.

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15. November 2012 Asset Management

„Dr. Doom“ Nouriel Roubini empfiehlt EZB negativen Leitzins

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Sichtlich beeindruckt zeigte sich EZB-Direktoriumsmitglied Jörg Asmussen nach dem furiosen Vortrag des New Yorker Top-Ökonomen Nouriel Roubini auf der Risikomanagement-Konferenz der genossenschaftlichen Fondsgesellschaft Union Investment im novembergrauen Mainz. Die Weltwirtschaft sei von Krisenherden geradezu umzingelt, dozierte der als „Dr. Doom“ bekannte Roubini. Die größten Gefahren gingen aber weiterhin von der Euro-Zone aus.

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11. November 2012 Versicherungen

Spanien will partout nicht unter den Euro-Rettungsschirm kriechen

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Seit Monaten spielt Spaniens Ministerpräsident Mariano Rajoy mit den Märkten Katz und Maus um den Hilfsantrag beim Euro-Rettungsschirm. Doch so sehr die Investoren und der IWF, der zuletzt beim G20-Treffen in Mexiko den Spaniern eindringlich nahelegte, nun endlich unter den ESM zu schlüpfen, Rajoy auch drängen, der spanische Premier weigert sich bislang standhaft, beim Rettungsschirm um Hilfe zu betteln.

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11. November 2012 Geldpolitik

Inflationsangst wird überzeichnet

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Viel wird derzeit über die möglichen Inflationsgefahren durch die Öffnung der Geldschleusen diskutiert. Doch die Daten für das laufende Jahr und auch für das kommende werden noch stark von den in vielen Ländern der Euro-Zone durchgeführten Steuererhöhungen nach oben verzerrt.

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8. November 2012 Geldpolitik

Es bleibt vorerst alles beim Alten

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Die Kursbewegungen an den Aktienmärkten richtig zu deuten, fällt vielen Beobachtern momentan extrem schwer. Im Vorfeld der US-Wahl hieß es, dass Börsianer sich einen Sieg des Republikaners Mitt Romney wünschen. Als dann feststand, dass doch wieder Barack Obama die nächsten vier Jahre im Weißen Haus regieren darf, starteten die Märkte am Mittwoch mit einem zu dieser Theorie so gar nicht passenden Kursfeuerwerk.

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8. November 2012 Versicherungen

Mario Draghi – Viel von einem Falken

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Mehrfache Versuche, dem EZB-Präsidenten zu entlocken, ob Spanien unter den Rettungsschirm schlüpfen werde, ließ Mario Draghi auf der gestrigen PK im Anschluss an die EZB-Sitzung cool ins Leere laufen. Das zu entscheiden, sei Sache der Regierung in Madrid. Es gibt übrigens Stimmen, die einen Antrag Spaniens gar nicht mehr erwarten. „Die schaffen das auch ohne Schirm“, meint etwa Michael Heise (Allianz).

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6. November 2012 Asset Management

Union Investment macht sich ums Risikomanagement verdient

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Im Zeitalter der Risiken, in dem wir uns spätestens seit dem Niedergang von Lehman im Herbst 2008 befinden, sind Investoren und deren Berater gefordert. Die Risikomanagement-Konferenz von Union Investment gehört zu den profiliertesten Veranstaltungen im Lande und richtet sich in diesem Jahr zum siebten Mal an institutionelle Investoren wie Versorgungswerke, Pensionskassen, Vermögensverwalter oder Family Offices.

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1. November 2012 Geldpolitik

Der griechische Schuldenschnitt kommt – spätestens nach der Wahl

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Als einer der Ersten forderte Commerzbank-Chef Martin Blessing offen einen zweiten Schuldenschnitt für Griechenland, bei dem es auch den staatlichen Gläubigern sowie der EZB an den Kragen gehen müsse. Auch die Troika soll im Entwurf für ihren aktuellen Griechenland-Report einen Haircut vorschlagen. Doch die Bundesregierung wehrt sich vehement gegen einen Schuldenerlass, bei dem vor allem der deutsche Steuerzahler kräftig bluten müsste. Keine gute Botschaft knapp ein Jahr vor der Bundestagswahl. Bislang steht Deutschland lediglich mit Garantien für die Rettung Griechenlands vor dem Staatsbankrott ein. Bei einem Schuldenschnitt der staatlichen Gläubiger wäre zumindest ein Großteil dieser Garantiesumme endgültig verloren.

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