Europäische Zentralbank (EZB)

Geldpolitik

Angela Merkel reist als Star zum World Economic Forum nach Davos

40 Staats- und Regierungschefs werden sich ab Mittwoch beim WEF in Davos die Klinke in die Hand geben. Unumstrittener Star wird aber die deutsche Kanzlerin Angela Merkel sein, die das Elitetreffen mit einer Rekordbeteiligung von 2 600 Top-Managern aus aller Welt eröffnet.

Geldpolitik

In Griechenland sind derzeit zu viele Bälle in der Luft

Das Schicksal Griechenlands hängt am seidenen Faden. Um die drohende Staatspleite abzuwenden, kämpft Griechenlands Premier Lucas Papademos gleich an mehreren Fronten. Schon unken die Ratingagenturen, der Staatsbankrott sei praktisch unvermeidbar, es gehe nur noch um die Frage geordnet oder ungeordnet.

Geldpolitik

Banken – Negative Quartalszahlen

JP Morgan, die wohl profitabelste Bank der USA, erlitt im 4. Quartal nicht ganz unerwartet einen Gewinneinbruch. Auf dem Höhepunkt der Staatsschuldenkrise haben nur wenige Banken der Welt gut verdient.

Geldpolitik

Merkel ist nicht Brüning

Für den Euro und das Horrorbild, das die Medien seit dem vergangenen Sommer gebetsmühlenhaft und unreflektiert malen, liegt eine markante Wende in der Luft. Für diese These, die wir ihnen bereits im letzten Brief vortrugen, gibt es immer mehr Beweise. Auch die Märkte wittern schon seit Jahresbeginn Morgenluft. Gestern Mittag stand der DAX 5,6% höher als Ende 2011. Die deutsche Kanzlerin und mit ihr die Staatsführer der maßgeblichen Euro-Länder sind bei der Krisenbewältigung viel weiter, als es ihnen die ewigen Nörgler und Skeptiker noch vor Weihnachten zugetraut haben.

Geldpolitik

In der Schweiz ist Compliance viel zu oft noch ein Fremdwort

Stellen Sie sich vor, die Frau von EZB-Präsident Mario Draghi hätte ein nennenswertes Wertpapiergeschäft wenige Wochen vor einer folgenschweren Entscheidung der EZB getätigt, davon profitiert und beim Verkauf einen ansehnlichen Gewinn eingestrichen. Eine Veröffentlichung hätte den sofortigen Rücktritt des EZB-Präsidenten zur Folge gehabt, weil es sich um einen klaren Verstoß gegen die für Board-Mitglieder einer Notenbank bewusst streng und unerbittlich gehaltenen Compliance-Vorschriften gehandelt hätte.

Geldpolitik

Nächster Akt im Griechen-Drama kündigt sich an

Die europäische Staatsschuldenkrise drängt mit Macht in die bislang noch von Bundespräsident Christian Wulff beherrschten Schlagzeilen zurück. Die besorgten Blicke richten sich dabei einmal mehr auf Griechenland, das Epizentrum des Euro-Bebens.

Geldpolitik

Muss die EZB umdenken?

Schon seit einiger Zeit ist zu beob-achten, dass die Geldbasis innerhalb der Eurozone deutlich schneller wächst als die Geldmenge M3, die im Wesentlichen die Bargeldhaltung und kurzfristige Einlagen bei den Geschäftsbanken umfasst. Bereits seit 2010 ist das Geldmengenwachstum im Vergleich zu den USA trotz geldpolitischer Lockerung deutlich zurückgekommen.

Versicherungen

Zinsen, Preise, Kurse – 2012 hat das Potenzial zu einem Wendejahr

2011 war geprägt von Niedrig-Zinsen, die den Bauherren erfreuen, der Assekuranz jedoch das Leben zunehmend schwerer machen. Der Preisanstieg hielt sich, was mehr als ungewöhnlich ist, trotz des von der EZB reichlich zur Verfügung gestellten und extrem billigen Geldes in Grenzen und war zudem überwiegend vom Ölpreis getrieben.

Geldpolitik

Italien nimmt Frankfurt in Besitz

Mit der Übernahme der EZB-Führung durch den Italiener Mario Draghi nimmt Italien Frankfurt, Deutschlands Finanzhauptstadt, auch kulturell immer stärker in Besitz. Es begann mit den Kulturtagen der EZB Ende 2011, die bereits Italien gewidmet waren, und setzt sich nun fort mit einer Vernissage des bekannten Frankfurter Galeristen Peter Femfert (Die Galerie), die fünf Klassikern der italienischen Moderne gewidmet ist.

Geldpolitik

2012 – Refinanzierung von Banken und Staaten wird zum Knackpunkt

Den Treasurern der Banken und einzelner Euro-Staaten ist gar nicht weihnachtlich zumute. Im 1. Quartal 2012 entscheidet sich, ob das kommende Jahr mit einem Überspringen der Finanzkrise auf die Realwirtschaft für sie, aber auch für uns alle zum Horrorjahr wird, oder ob wir noch einmal glimpflich davonkommen.

Geldpolitik

Wann die Zinswende kommt

Alle reden momentan noch von den rekordverdächtig niedrigen Zinsen. Gerade hat die EZB den Leitzins wieder auf 1% heruntergeschraubt, ein Niveau, wie wir es zuletzt nach dem Lehman-Crash hatten. Aber irgendwann enden paradiesische Zeiten. Das war schon immer so und wird auch in Bezug auf Preise und Zinsen so sein.

Geldpolitik

Europas Banken – Die Spreu trennt sich vom Weizen

Das Bietverhalten der Banken beim EZB-Dreijahrestender zeigt den tiefen Graben zwischen starken und bedürftigen Banken. Nach dem Lehman-Schock waren nahezu alle Institute arm dran und mussten sich im Juni 2009 am damaligen Einjahrestender schadlos halten. Inzwischen klaffen innerhalb der Kreditwirtschaft große Unterschiede.

Geldpolitik

Bazooka durch die Hintertür

Der neue EZB-Präsident Mario Draghi gibt sich statutentreu. Gebetsmühlenhaft beteuert er, ob in Berlin (s. PLATOW v. 16.12.) oder jüngst vor EU-Abgeordneten in Brüssel, dass das Gesetz der EZB keine Verstärkung ihrer Staatsanleihenkäufe erlaube. Aber Draghi hat seit dem EZB-Beschluss vom 8.12. mit den seit gestern den Banken vom Volumen her unbegrenzt und zum Zinssatz von zunächst nur 1% angebotenen 3-Jahres-Refinanzierungsoperationen eine, wie sich noch zeigen wird, überaus effiziente und obendrein mit dem EZB-Gesetz konforme Waffe gegen die Finanzkrise in der Hand.

Geldpolitik

Deutsche Wirtschaft – Warum eine Kreditklemme so gefährlich ist

Die EZB und die Regierungen der Euro-Staaten tun alles, um eine Kreditklemme in Kontinentaleuropa zu verhindern. Die Akteure aus Banking und Politik wissen nur zu genau, dass die Realwirtschaft gerade in Zentraleuropa in hohem Maße vom Funktionieren des Banken-Apparats abhängt.

Geldpolitik

Deutsche Wirtschaft bleibt optimistisch – Wie lange noch?

Von harten Einschnitten wird in Deutschland nur geredet und viel darüber geschrieben. In zahlreichen anderen Euro-Staaten, in Großbritannien, aber auch in den USA ist die Wirtschafts- und Finanzkrise längst auf die Realwirtschaft übergesprungen.

Geldpolitik

Mario Draghi spricht uns Deutschen aus der Seele

Viele Deutsche tun sich noch schwer, mit Mario Draghi einen Italiener an der Spitze der EZB zu akzeptieren. Wenn es eines Nachweises bedurft hätte, dass der in ihren Statuten eindeutig festgeschriebene geldpolitische Auftrag der EZB, dauerhaft für stabiles Geld zu sorgen, bei Draghi in besten Händen ist, dann hat ihn der neue EZB-Präsident gestern in Berlin geliefert.

Geldpolitik

Jens Weidmann – Die 10 Gebote des Bundesbank-Chefs

Im EZB-Rat vertritt der Deutsche Jens Weidmann mit der Bundesbank die größte Notenbank. Er ist sich des Gewichts seiner Stimme bewusst, gleichwohl ist sein Einfluss begrenzt. Auch mit Hilfe der Medien hofft er, dass er mit seinen Ansichten noch mehr Gehör findet. Wir haben bei einer Begegnung mit ihm im Internationalen Club Frankfurter Wirtschaftsjournalisten zehn seiner Leitsätze für Sie mitgeschrieben.

Geldpolitik

Nach dem EU-Gipfel – Draghi will weiter Staatsanleihen kaufen

Die Enttäuschung der Börsianer war groß, als EZB-Präsident Mario Draghi nach der Ratssitzung am Donnerstag zwar die erwartete Leitzinssenkung auf 1% verkündete, sich aber nicht zu weiteren Käufen von europäischen Staatsanleihen aus den Krisenländern äußern wollte. Tatsächlich waren Draghi wenige Stunden vor Beginn des Brüsseler EU-Gipfels schlicht die Hände gebunden, wollte er den Staats- und Regierungschefs nicht einen Blankoscheck ausstellen.

Geldpolitik

Steinbrück hält eine Transferunion für halb so schlimm

Teilnehmern des 26. ZinsFORUMS gestern im Frankfurter Hof stockte der Atem, als sich Peer Steinbrück, den sich viele Deutsche als Kanzlerkandidat der SPD wünschen, in einer fulminanten Rede zum Tagungsauftakt dafür aussprach, Begriffe wie „Haftungsgemeinschaft“ und „Transferunion“ in der Euro-Debatte nicht länger so negativ zu besetzen, wie das die amtierende Kanzlerin nun schon seit Monaten gebetsmühlenhaft tue.

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