Top-Notenbanker bekommt Verdienstkreuz
Der französische Notenbankchef François Villeroy de Galhau ist einer der einflussreichsten Vertreter im EZB-Rat und hat ein besonderes Verhältnis zu Deutschland, mit dem er gerne kokettiert.
Der französische Notenbankchef François Villeroy de Galhau ist einer der einflussreichsten Vertreter im EZB-Rat und hat ein besonderes Verhältnis zu Deutschland, mit dem er gerne kokettiert.
Aufgrund sprudelnder Zinserträge hat die ING Deutschland für das Geschäftsjahr 2023 (vorläufige Zahlen) ein Rekordergebnis vorgelegt. So stieg der Vorsteuergewinn um mehr als das Doppelte auf 2,47 Mrd. Euro. Zudem fiel die Risikovorsorge mit 36 Mio. Euro deutlich geringer aus als im Vorjahr (460 Mio. Euro), v.a. da das Institut Risikovorsorge für Kredite mit Russlandbezug auflöste.
Führende Notenbanker zeigen sich immer zuversichtlicher, dass die EZB bald ihr Inflationsziel von 2% im Euroraum erreicht. Laut EZB-Präsidentin Christine Lagarde steht die Notenbank kurz davor, die Schlacht gegen die Inflation zu gewinnen.
Die EZB will doch wie geplant in den Gallileo-Turm umziehen. Nach PLATOW-Informationen lag dem Direktorium der Notenbank am Dienstag ein Vorschlag vor, von diesen Plänen abzurücken und im Eurotower zu verbleiben. Über diesen hatte PLATOW am Montag berichtet. Dies hatte intern für heftige Debatten gesorgt.
+++ Kehrtwende zu sensiblem Zeitpunkt +++ Probleme mit Gebäude +++ Weiter zwei statt drei Standorte vorgesehen +++
Bargeld ist für viele Deutsche mehr als ein Zahlungsmittel. Nicht Wenige sehen es als Symbol für Freiheit. Entsprechend kontrovers wird aktuell über die neue Obergrenze von 10.000 Euro für Barzahlungen debattiert, die die EU jüngst beschlossen hat.
Beauty Contest vor dem Europaparlament in Brüssel. Am Dienstag präsentieren sich die neun Städte, die um den Sitz der neuen europäischen Anti-Geldwäschebehörde AMLA (Anti Money Laundering Authority) buhlen, den EU-Parlamentariern, die erstmals bei der Sitzvergabe für eine neue EU-Institution mitentscheiden dürfen.
Normalerweise haben Christine Lagardes Worte Gewicht bei Investoren. Aktuell aber dringt sie nicht mit der Botschaft durch, dass es für Zinssenkungen noch zu früh ist.
Heute ist EquiLend an der Reihe. Die US-Wertpapierhandelsplattform, die bedeutende Teile des Geschäfts an der Wall Street abwickelt, meldete am Mittwoch (24.1.) „unautorisierten Zugriff“ auf ihre Systeme und nahm Teile der Infrastruktur vom Netz. Bis der Angriff abgewehrt ist und wieder Ordnung einkehrt, kann es wohl mehrere Tage dauern. So lange müssen sich die Händler mit Excel-Listen behelfen, wie die amerikanischen Medien berichten.
Die einen würden den Finanzsektor am liebsten als Wunderwaffe gegen den menschengemachten Klimawandel einsetzen, die anderen halten ESG-Maßnahmen per se für übergriffig und nutzlos. Doch zwischen den Extrempositionen nimmt die Regulierung immer konkretere Formen an – der „Sustainable Finance“-Zug rollt. Wir haben Lucina Berger, Partnerin bei Hengeler Mueller, gefragt, womit die Branche 2024 rechnen muss.
Joachim Wuermeling, bis Frühjahr 2023 im Bundesbank-Vorstand für Banken und Finanzaufsicht verantwortlich, ist seit Jahresbeginn Of Counsel bei Allen & Overy.
Die Commerzbank zählte im vergangenen Jahr zu den größten Profiteuren der EZB-Zinswende und hängte bei der Kursperformance an der Börse sogar die Deutsche Bank ab. Doch seit sich an der Zinsfront der Wind zu drehen beginnt, mehren sich bei Analysten und Investoren die Zweifel, ob Vorstandschef Manfred Knof seine ehrgeizigen Renditeziele (11,5% bis 2027) erreichen und die voluminösen Ausschüttungspläne umsetzen kann.
Die meisten Banken im Euro-Raum sind laut der EZB nicht ausreichend auf die geplante Dekabonisierung der Wirtschaft entsprechend der Pariser Klimaziele vorbereitet. Dies birgt erhebliche Risiken, wie EZB-Direktoriumsmitglied Frank Elderson in einem neuen Blogbeitrag warnt.
Sie zählt zu den mächtigsten Frauen der Welt, aber bei ihren eigenen Mitarbeitern ist Christine Lagarde durchaus umstritten. Das zeigt die neue Mitarbeiterbefragung der EZB-Gewerkschaft IPSO, die PLATOW einsehen konnte.
Erstmals hat Bundesbank-Präsident Joachim Nagel, wie er selbst betonte, in Davos öffentlich Sympathien für eine Vollendung der europäischen Bankenunion gezeigt. Nagels Sprung aus der Deckung ist deshalb bemerkenswert, da die deutsche Politik und die Kreditwirtschaft bislang weitgehend geschlossen sämtliche Pläne aus Brüssel zur Einführung einer gemeinsamen europäischen Einlagensicherung (Edis) erfolgreich torpediert haben.
Seit ihrem Amtsantritt schlägt EZB-Präsidentin Christine Lagarde in der Notenbank eine gewisse Skepsis entgegen, weil sie Juristin ist.
Für viele Banken sind sie ein Ärgernis: Die strikten Kapitalanforderungen der EZB. Die meisten Institute erfüllen sie zwar deutlich, würden aber gerne mehr Kapital an die Aktionäre ausschütten.
Als Durchbruch galt das Anti-Geldwäsche-Paket der EU schon, während noch die Diskussionen darüber liefen, was es genau beinhalten sollte.
Mit Claudia Buch hat die EZB-Bankenaufsicht seit Jahresbeginn nicht nur eine neue Chefin, mit der ein anderer Wind einkehrt. Auch die Prioritäten sollen sich ändern.
Vor der EZB-Sitzung nächste Woche Donnerstag zeichnet sich ab, dass das Tauziehen zwischen Investoren und Notenbankern über den Zeitpunkt der ersten Zinssenkung vorerst weitergeht. Darauf deuten jüngste Äußerungen von Christine Lagarde und die am heutigen Donnerstag veröffentlichten Protokolle des Dezember-Treffens der Notenbank.
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