Jetzt steht alles klar auf „Long“
Wie in der Vorwoche avisiert, ist der DAX am Donnerstag aus der zwischen 12 900 und 13 100 Punkten verlaufenden Seitwärtsrange ausgebrochen. Und zwar nach oben.
Wie in der Vorwoche avisiert, ist der DAX am Donnerstag aus der zwischen 12 900 und 13 100 Punkten verlaufenden Seitwärtsrange ausgebrochen. Und zwar nach oben.
Es war eine äußerst heikle Operation, die EZB-Präsident Mario Draghi im Anschluss an die jüngste Sitzung des Zentralbankrats zu moderieren hatte. Galt es doch, den Einstieg in den Ausstieg aus dem umstritten Anleihekaufprogramm möglichst marktschonend anzukündigen.
Seit mittlerweile mehr als drei Wochen bewegt sich der DAX innerhalb eines für diesen Zeitraum extrem engen Korridors von 200 Punkten. Zwischen 12 900 und 13 100 Punkten liefern sich Bullen und Bären einen erbitterten Kampf, den bislang noch keine Partei nachhaltig für sich entscheiden konnte.
Im Vorfeld der morgigen EZB-Sitzung haben wir bei unserem Derivate-Depot eine kleine Absicherung gegen kurzfristig fallende Kurse beim DAX eingebaut. Zum einen sind wir auf der Long-Seite immer noch deutlich übergewichtet und zum anderen sind solche Absicherungen im aktuellen Umfeld vergleichsweise günstig.
Die Risikomanagement-Konferenz von Union Investment gehört seit Jahren zu den angesehensten Kapitalmarkt-Veranstaltungen in Deutschland. Am 7.11. (ab 10 Uhr) findet sie zum zwölften Mal in Mainz (Rheingoldhalle) statt. Tagungsmotto ist der geopolitische Umbruch mit seinen Auswirkungen auf die Märkte.
Die auf der nächsten EZB-Ratssitzung am 26.10. erwartete Ansage von Notenbank-Präsident Mario Draghi zum Einstieg in den Ausstieg aus dem umstrittenen Anleihekaufprogramm hat bei Banken und Kapitalmarkt-Akteuren Hoffnungen auf ein baldiges Ende der Nullzinsphase geschürt. Einige Auguren erwarten denn auch von Draghi ein starkes Signal auf der nächsten Ratssitzung. Demnach könnte die EZB schon im ersten Schritt zu Jahresbeginn 2018 ihr monatliches Ankaufsvolumen von derzeit 60 Mrd. Euro halbieren.
Die jüngsten Run-Offs der klassischen Lebensversicherungsbestände von Generali und Ergo haben nicht erst jetzt für Schlagzeilen gesorgt. Bereits im Juni hat die BaFin grünes Licht für die Übertragung der Arag-Policen und deren Kapitalanlagen auf die Frankfurter Leben genehmigt. Warum es in der Öffentlichkeit lautstarke Diskussionen wegen dieses Vorgehens der Assekuranz gibt, und noch viel schlimmer, warum deshalb sofort die Sicherheit der Altersvorsorge in Frage gestellt wird, ist schleierhaft.
Intensiver als bislang vermutet, hat sich der EZB-Rat auf seiner Sitzung im September mit den Vorbereitungen für einen Ausstieg aus dem Anleihekaufprogramm beschäftigt. Das geht aus dem nun veröffentlichten Sitzungsprotokoll hervor.
Die Erleichterung bei ThyssenKrupp über den jetzt gefundenen Teilausstieg aus dem Stahlgeschäft ist groß. Nach unseren Informationen hatte vor allem Cevian einen anderen Weg für den seit Jahren diskutierten Ausstieg gefordert. Der Großaktionär (15%) drängte demnach auf die 100%ige Abtrennung des Stahlgeschäfts.
Mit seiner ultralockeren Geldpolitik macht sich EZB-Chef Mario Draghi seit Jahren keine Freunde. Besonders in Deutschland, dem Sparerland schlechthin. Hier dominiert trotz aller Bemühungen des Italieners weiter der konservative Vermögensaufbau.
Mit der seit Anfang Juli amtierenden Hauptgeschäftsführerin Iris Bethge hat VÖB-Präsident Johannes-Jörg Riegler einen erfahrenen Kommunikationsprofi an die Spitze des blauen Verbands geholt. Sechs Jahre lang diente Bethge der damaligen Familienministerin Ursula von der Leyen als Pressesprecherin, erst in Niedersachsen, später in Berlin.
Zu Jahresbeginn (s. Brief v. 6.1.) hatte PLATOW neben den Versorgern die Banken zu den voraussichtlichen Top-Performern des anstehenden neuen Aktienjahrgangs gekürt. Unsere Hauptbegründung war ein veränderter Zinsausblick. Fast neun Monate sind um, Zeit für eine Zwischenbilanz. Die Fed hat längst mit der Zinswende begonnen und die EZB zieht mit gebotenem Abstand und übervorsichtig nach.
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Es sei ihr ein „Rätsel““, warum trotz brummender Konjunktur und nahezu Vollbeschäftigung die Inflation einfach nicht anspringen will, bekannte jüngst Fed-Präsidentin Janet Yellen. Bereits beim Notenbanker-Treffen in Jackson Hole hatten sich die versammelten Geldpolitiker den Kopf über dieses scheinbar allen Lehrbuch-Weisheiten widersprechende Phänomen zerbrochen, das sich auch in Europa und Japan breitgemacht hat.
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Die positive Entwicklung auf den Immobilienmärkten lässt auch die Expo Real glänzen. Doch auch die Anstrengungen der Messe München, die Veranstaltung für die internationale Immobilienbranche attraktiver zu machen, leisten ihren Beitrag dazu, die Anziehungskraft der Expo Real weiter zu steigern, berichtete Messechef Klaus Dittrich auf dem Pressedinner im Vorfeld der Münchener Immobilien-Messe. Auf der Anfang Oktober startenden Expo Real werden in diesem Jahr wohl erstmalig mehr als 40 000 Teilnehmern erwartet.
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Der Vorsitzende des Zukunftsforums „Finanzplatz Frankfurt““ der CDU Hessen und frühere Goldman Sachs-Partner Christoph Brand, der sich diese Position mit Wolfram Wrabetz (Helvetia Deutschland) teilt, warnt vor den Folgen eines harten Brexits.
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Vor zehn Jahren schwappte die „Subprime-Krise“ aus den USA nach Europa. Niemand ahnte damals, dass sich daraus binnen Jahresfrist, befeuert von der Lehman-Pleite, eine Krise entwickeln würde, die die globalen Finanzmärkte an den Rand des Zusammenbruchs bringen würde. In der Folge gerieten das Projekt Europa und mit ihm der Euro gehörig ins Schlingern.
Derzeit bestimmt noch die IAA das Bild der Frankfurter Innenstadt. In vier Wochen (11.-15.10.) übernimmt das Buch die Regie. Mit Gastland Frankreich, knapp 30 Jahre nach dem letzten Ehrengastauftritt im Jahr 1989, hat die 69. Frankfurter Buchmesse so kurz nach den Bundestagswahlen (24.9.) ein besonderes Zugpferd.
Sollte EZB-Präsident Mario Draghi tatsächlich beabsichtigt haben, den Kursanstieg des Euro verbal zu deckeln, wie es nicht wenige Volkswirte erwartet haben, dann ist die Übung zumindest kurzfristig gründlich daneben gegangen.
Die bisherigen Schätzungen der Auswirkungen des Brexit auf Frankfurt sind mit hohen Unsicherheiten belastet. London besitzt ca. 1 Mio. Arbeitsplätze in der Finanzbranche, Frankfurt nur 90 000. Ein Wechsel von 10 000 Arbeitsplätzen in die Nähe der EZB hätte denn auch deutliche Auswirkungen. Die Helaba hat sich mit wissenschaftlichen Maßstäben an die Rechenaufgabe gewagt: Auf mittlere Frist kalkuliert die Helaba mit mindestens 8 000 Bankbeschäftigten, die von London nach Frankfurt verlagert werden.
Seit der Euro kurz vor Weihnachten vergangenen Jahres nur um Haaresbreite an der Parität vorbeischrammte, hat die Gemeinschaftswährung gegenüber dem US-Dollar in einem rasanten Spurt um fast 15% aufgewertet. Auch gegenüber anderen wichtigen Währungen wie dem vom Brexit gebeutelten britischen Pfund und sogar dem Schweizer Franken zeigt sich der Euro bärenstark.
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