Europäische Zentralbank (EZB)

Geldpolitik

Zweifelhafte Notenbank-Prognosen

An diesem Donnerstag tagt der geldpolitische Rat der britischen Notenbank. Fest steht schon heute, dass sich an Zins und Staatsanleihekäufen nichts ändern wird. Allerdings könnte Mark Carney, Governor der Bank of England, mit dem Wording für die erste Zinserhöhung seit der Finanzkrise beginnen. Der Zinsschritt selbst könnte dann noch 2014 oder im ersten Quartal 2015 erfolgen.

Geldpolitik

Makroprudenziell – Wirtschaftswort des Jahres

Die Finanzkrise von 2008 hat gezeigt: Die Stabilität des Finanz- und Währungssystems ist ein Gut für sich, das verteidigt werden muss. Geld- und Fiskalpolitik allein reichen nicht mehr aus. Instrumente, solche Finanzkrisen in Zukunft besser in den Griff zu kriegen und neue zu verhindern, werden von Regulatoren, Notenbankern und Finanzexperten in elitären Zirkeln entwickelt. Das Ergebnis sind Kürzel und kaum noch verständliche Fachtermini.

Geldpolitik

Stresstest – Die ersten Kassandras kommen aus ihren Löchern

Noch ist der Stresstest für die knapp 130 europäischen Banken, die künftig von der EZB beaufsichtigt werden sollen, nicht angelaufen, da werden schon die ersten Prognosen abgegeben, welche Institute bei dem Fitnesstest möglicherweise durchfallen könnten.

Geldpolitik

Europas Schuldenberge – Was wird, wenn die Zinsen steigen?

Die neuesten, noch nicht ganz offiziellen Arbeitsmarktdaten aus den USA sind verheißungsvoll. Der Rückschlag durch die Kältewelle Anfang des Jahres ist überwunden. Die US-Konjunktur will nach oben und wird beim BIP-Wachstum für den Rest des Jahres und 2015 wieder eine Drei vor dem Komma haben. Fed-Chefin Janet Yellen wird die Zinswende so lange wie möglich hinauszögern, aber mit einer ersten Leitzinsanhebung ist im zweiten Quartal 2015 zu rechnen.

Immobilien

Deutscher Bürovermietungsmarkt bleibt im ersten Halbjahr solide

Die ersten Halbjahreszahlen zum deutschen Bürovermietungsmarkt liegen vor. Nach einem recht gutem Jahresstart schlagen laut aktueller Recherchen von Jones Lang LaSalle (JLL) die politischen und wirtschaftlichen Rahmendaten aufs Gemüt. In der Summe der sieben deutschen Büro-Metropolen Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, Köln sowie der Region München und Stuttgart erreichte der Büroflächenumsatz im ersten Halbjahr knapp 1,38 Mio. qm und liegt damit gut 3% unter Vorjahresniveau.

Geldpolitik

Renditerutsch ohne Ende

Die Verzinsung zehnjähriger Bundesanleihen nähert sich vehement den bisherigen Tiefstrenditen. Diese lagen 2012 bei 1,13% und 2013 bei 1,15% (siehe Chart). Am vergangenen Donnerstag fiel deren Verzinsung auf 1,25%. Charttechnisch ist zumindest ein Test der früheren Tiefpunkte wahrscheinlich, ein Rutsch auf oder unter 1% sogar möglich.

Versicherungen

EZB Bankenaufsicht – Drei deutsche Institute fallen raus

Heerscharen von Wirtschaftsprüfern bevölkern derzeit die Flure der bislang 24 deutschen Institute, die von der EZB als systemrelevant eingestuft wurden, um die Bankbilanzen auf versteckte oder unterschätzte Risiken abzuklopfen. Anschließend müssen sich die Häuser noch einem Stresstest unterziehen.

Geldpolitik

Notenbanken skizzieren Fahrplan für Zinserhöhungen

Die internationalen Notenbanken versuchen schon jetzt, die Kapitalmärkte behutsam auf einen kommenden Zinsanstieg vorzubereiten. Für Mark Carney, Gouverneur der Bank of England (BoE) könnte der erste Zinsschritt noch in diesem Jahr erfolgen.

Geldpolitik

Commerzbank will ohne Kapitalerhöhung auskommen

Nach dem erfolgreichen Abschluss der Kapitalerhöhung der Deutschen Bank richten sich die Blicke verstärkt auf die Commerzbank. Denn im vergangenen Jahr startete wenige Wochen nach der Deutschen Bank die Commerzbank ihre eigene Kapitalerhöhung. Allerdings hatte die Commerzbank damals ihre Kapitalpläne schon deutlich vor der Deutschen Bank verkündet.

Geldpolitik

Gerät die Schweizer Nationalbank noch einmal unter Zugzwang?

Schon geringe Zinsänderungen lösen an den Devisenmärkten mitunter heftige Schwankungen aus. Die Schweizerische Nationalbank (SNB) ging die jüngste Zinssenkung der EZB nicht mit. Sie bestätigte am 19.6. ihr Zielband für den Dreimonats-Franken-Libor mit 0% bis 0,25%.

Geldpolitik

„Die Geldpolitik stößt an ihre Grenzen“

Scharf kritisiert hatte ZEW-Präsident Clemens Fuest die jüngsten Zinsbeschlüsse der EZB, die nur die Gefahr neuer Blasen an den Immobilien- und Aktienmärkten heraufbeschwören würden. Vor dem Club Frankfurter Wirtschaftsjournalisten mahnte Fuest denn auch, dass die Geldpolitik allmählich an ihre Grenzen stößt. Die EZB habe ihr Pulver weitgehend verschossen. Die letzte Waffe, die der EZB in ihrem Arsenal noch verblieben ist, sei der Ankauf von Wertpapieren.

Geldpolitik

DZ Bank und WGZ – Neuer Fusionsanlauf nach dem Stresstest?

Erwartungsgemäß ist am Dienstag Werner Böhnke zum neuen Oberaufseher der WGZ-Bank gewählt worden. Der langjährige WGZ-Chef löst Dieter Philipp (70) ab, der aus Altersgründen den Kontrollrat verlässt. Der Wachwechsel an der AR-Spitze der WGZ gilt als erstes Signal für einen erneuten Fusionsanlauf mit der DZ Bank.

Geldpolitik

Deutsche Konjunktur – Verschaufpause auf hohem Niveau

Mit aller Macht stemmt sich EZB-Präsident Mario Draghi gegen die extrem niedrige Inflation in der Euro-Zone. Doch zumindest aus Sicht der privaten Haushalte haben stabile Preise auch Vorteile. Das gilt insbesondere dann, wenn gleichzeitig die Nominallöhne steigen.

Versicherungen

Europapolitik – Gabriel kauft Merkel den Schneid ab

Auf dem Höhepunkt der Euro-Schuldenkrise gab Kanzlerin Angela Merkel bei den Gipfel-Runden der EU-Staats- und Regierungschefs den Ton an. Unter dem Druck der Märkte, die die Staatsanleihen der Euro-Krisenländer nur noch mit der Kneifzange anfassen wollten, verordnete Merkel strikte Spar- und Reformprogramme und setzte eine Verschärfung des Stabilitätspakts durch. Selbst die Volte des französischen Präsidenten Francois Hollande, der sich kurzzeitig auf die Seite der besonders bedrängten Krisenstaaten Spanien und Italien schlug, konnte Merkels Dominanz in Europa nicht brechen.

Geldpolitik

Stresstest – Das Kreuz mit dem statischen Ansatz

Mit Hochdruck werten derzeit die von der EZB beauftragten Wirtschaftsprüfer die Bank-Bilanzen des vergangenen Jahres aus, um möglichen zusätzlichen Wertberichtigungsbedarf aufzuspüren. Das Ergebnis dieses so genannten Asset Quality Review soll dann die Datenbasis für den folgenden Stresstest liefern.

Geldpolitik

DZ Bank-Kapitalerhöhung auf der Zielgeraden

Am 4.7. wird die DZ Bank die Bücher für ihre Kapitalerhöhung schließen. Einen genauen Zwischenstand gibt es zwar nicht, da die Primärinstitute ihre Anteile teils direkt und zum Teil über die jeweiligen Holdings einzahlen. Große Sorgen, dass die angestrebten 1,5 Mrd. Euro am Ende nicht zusammenkommen, hat aber nach unseren Informationen inzwischen niemand mehr.

Geldpolitik

Deutsche Bank rutscht weiter ab

„Spätestens wenn der Kurs auch das Vorjahrestief bei 29,40 Euro unterschreitet, dürfte die Abwärtsbewegung noch einmal an Dynamik gewinnen“. So hatten wir vor knapp einem Monat die Aussichten der Deutschen Bank bei Eröffnung unserer Short-Spekulation beschrieben.

Immobilien

Immobilien-Branche frohlockt über EZB-Zinssenkung

Aus Immobiliensicht sollten die aktuellen Zinssenkungen der EZB eine positive Wirkung ausüben und das Transaktionsgeschehen in Deutschland weiter befeuern, meint Timo Tschammler, bei Jones Lang LaSalle Member of the Management Board Germany. Neben den günstigen Finanzierungszinsen wirke sich der gestiegene Wettbewerb der Kreditgeber untereinander positiv auf die Gesamtfinanzierungskonditionen der Kreditnehmer wie Investoren oder Projektentwickler aus. Damit manifestiere sich der aktuell schon deutliche Abstand zwischen Finanzierungszins und den Immobilienrenditen.

Geldpolitik

DAX 10 000 – Von Draghi ist kein weiteres Futter mehr zu erwarten

Nach der geldpolitischen Kanonade von EZB-Präsident Mario Draghi hält sich der DAX weiterhin über der Marke von 10 000 Punkten. Doch für weitere Kurssprünge wird die Luft zunehmend dünner. Denn auf ein weiteres Geschenkpaket von der Notenbank können die Märkte nicht mehr hoffen.

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