Knapper Wohnraum und steigende Immobilienpreise sind nach einer neuen Studie von bulwiengesa und Berlin Hyp ein Phänomen in verschiedenen europäischen Märkten – unabhängig von der Regulierung. Bevölkerungswachstum, Urbanisierung, steigende Haushaltszahlen sowie eine rückläufige Neubautätigkeit führen in vielen Metropolregionen zu einer zunehmenden Angebotsknappheit und steigenden Mieten. Die Studie hat die Immobilienmärkte in Deutschland, Frankreich, Spanien, Großbritannien, Polen, Dänemark und den Niederlanden untersucht.

Die Regelwerke seien von Land zu Land unterschiedlich: Mietpreisbremsen in Deutschland und Spanien, ein traditionell tief verankerter sozialer Wohnungsbau in Dänemark, eine Garantie für bezahlbare Mieten in den Niederlanden, aber eher vermieterfreundliche Regeln in Polen. Doch ein großer Unterschied in der Wirkung sei nicht erkennbar. „In allen untersuchten Regionen sind die Mieten seit 2020 weiter gestiegen, obwohl teils umfassende Eingriffe in den Mietmarkt erfolgten“, schreiben die Autoren. Es gebe nicht „die eine“ funktionierende Regulierung.