Europäische Zentralbank (EZB)

Geldpolitik

Schäuble ist kein echter deutscher Finanzminister mehr

Die deutsche Wirtschaft brummt, Steuereinnahmen sprudeln reichlich, sogar die Sozialkassen (Arbeit, Rente, Kranken), die auf Grund ihrer Systematik über Nacht zu Sorgenkindern werden können, produzieren Überschüsse, anstatt dem Steuerzahler zur Last zu fallen. Ein ausgeglichener deutscher Haushalt wäre mithin schon 2014 und nicht erst 2016 möglich. Doch Minister Wolfgang Schäuble lässt sich Zeit, aus Rücksicht auf das übrige Europa, wo das Wachstum längst nicht so stark ist, ja, wo die Wirtschaft in Teilbereichen sogar bedrohlich schrumpft und die Arbeitslosigkeit hoch ist.

Geldpolitik

Wirtschaftskrieg – die Waffen der EZB

Westliche Industriestaaten führen keine Kriege mehr, jedenfalls nicht mehr untereinander. Das Ende des Zweiten Weltkriegs liegt 67 Jahre zurück. Die Erinnerungen an die Brutalität von Kriegen verblasst, weshalb es stets Befremden auslöst, wenn Greueltaten, etwa aus Afghanistan, in die Medien gelangen. So ganz ohne Krieg kommen offensichtlich aber auch westliche Industriegesellschaften nicht aus.

Geldpolitik

Geldpolitik der EZB – Das süße Gift des „Sozialismus“

Auch Notenbanker geben vor, mit beiden Beinen auf dem Boden der Marktwirtschaft zu stehen. Was die EZB mit ihren zwei gigantischen Mengentendern, dem quasi kostenlosen Angebot unbegrenzter Liquidität an die Banken, tut, ist in den Augen von Bankenpräsident Andreas Schmitz das glatte Gegenteil.

Geldpolitik

EZB – Deutscher Einfluss

Ob Mervyn Allister King, Gouverneur der Bank of England oder Masaaki Shirakawa, Spitzenmann der Bank of Japan – Bundesbank-Präsident Jens Weidmann kennt die Sorgen und Nöte seiner Amtskollegen nur zur gut, die ihn um seine Unabhängigkeit beneiden.

Geldpolitik

EU-Gipfel – Trügerische Ruhe nach der EZB-Geldschwemme

Nach den turbulenten Gipfel-Nächten der vergangenen Monate verlief das jüngste Stelldichein der EU-Staats- und Regierungschefs in Brüssel fast schon wie ein harmonisches Familientreffen. Nachdem auf Wunsch der Deutschen die Entscheidung über die strittige Aufstockung der ESM-Mittel auf Ende März vertagt wurde, waren auf der Gipfel-Tagesordnung kaum noch besondere Reizthemen zu finden.

Geldpolitik

Griechenland – Mehr Gehalt trotz Spardiktat

Zunehmend lauter werden die Zweifel, ob die griechische Wirtschaft unter dem Euro-Regime überhaupt jemals wieder wettbewerbsfähig werden kann. Daran haben auch die von der Troika aus EU, EZB und IWF erzwungenen Sparbeschlüsse der griechischen Regierung sowie das jüngst verabschiedete Euro-Rettungspaket nur wenig geändert.

Geldpolitik

Knisternde Spannung vor zweitem Mengentender

Banken müssen für die Geldaufnahme bei der EZB Sicherheiten (Collaterals) hinterlegen. Dies sind zumeist Papiere mit exzellenten Ratings. Die von der EZB jüngst verfügten Erleichterungen bei der Hinterlegung solcher Sicherheiten kurbeln wenige Tage vor Ausschreibung des zweiten Dreijahrestenders die Gerüchteküche an.

Geldpolitik

DAX – Mit Angst zu neuen Höhen

Knapp acht Wochen ist das Börsenjahr 2012 nun alt und die bisherige Bilanz kann sich wahrlich sehen lassen. Die drei großen Aktienindizes der DAX-Familie konnten zwischen 13 und 17% zulegen und haben damit die Mehrheit der Anleger auf dem falschen Fuß erwischt. Gerade bei deutschen Inves-toren ist die Stimmung gegenüber den Märkten unverändert pessimistisch.

Versicherungen

Aareal-Chef Schumacher darf 2012 keine großen Sprünge machen

Nach einem im Branchenvergleich hervorragenden 2011 backt die Aareal Bank im laufenden Jahr kleinere Brötchen. Obwohl der Wiesbadener Immobilienfinanzierer durch die bevorstehende Abwicklung bzw. die Zurückhaltung wichtiger Konkurrenten wie HRE, Eurohypo und WestImmo deutlich an Marktmacht gewonnen hat, plant Vormann Wolf Schumacher für dieses Jahr bis zu 45% weniger Neugeschäft ein.

Geldpolitik

Geburtsfehler der Regierung Papademos

Jetzt sei Brüssel am Zug, drängt der griechische Minister für wirtschaftliche Entwicklung, Michalis Chrysochoidis, mit Blick auf das Treffen der Euro-Gruppe am kommenden Montag, auf dem die Finanzminister über das 130 Mrd. Euro schwere Rettungspaket für Griechenland entscheiden wollen. Griechenland, so Chrysochoidis vor dem Club Frankfurter Wirtschaftsjournalisten, habe alle Bedingungen der Troika aus EU, IWF und EZB erfüllt und bereits viele Reformprojekte auf den Weg gebracht. Ob sich die Hoffnung des Ministers erfüllt, dass die Euro-Gruppe am Montag die Rettungsmilliarden durchwinkt, scheint indes noch keineswegs ausgemacht.

Geldpolitik

Mario Draghi – Cooler Römer

Bevor die monatliche „Zins-PK“ der EZB am vergangenen Donnerstag begann, informierte Mario Draghi die hierzu regelmäßig erscheinende Weltpresse über einen Anruf von Lukas Papademos, der ihm als einem der Troika-Spitzen (neben IWF und EU-Kommission) mitgeteilt habe, dass es in Athen eine Einigung auf das seitens der Troika eingeforderte Sparpaket gegeben habe.

Geldpolitik

Griechenland – Wie Angela Merkel die Gunst der Stunde nutzt

Bei ihrem Kampf um ein stabiles Europa kann die deutsche Kanzlerin, freilich nur für einen Moment, ungewohnte Härte zeigen: Die Märkte haben Griechenland bereits abgehakt, in Italien regiert mit Mario Monti (noch) ein vernünftiger Technokrat, in Frankreich, wo allerdings demnächst gewählt wird, steht Nicolas Sarkozy mit Angela Merkel (noch) Seite an Seite, das Problemland Portugal ist auf Grund von Sondervereinbarungen mit dem Rettungsschirm EFSF bis 2013 quasi vom Markt genommen, in Athen ist mit Lucas Papademos (noch) ein Finanzexperte am Ruder mit direktem Draht zur EZB und den Machtzentren Europas.

Geldpolitik

Griechenland – Warum sich Merkel und Sarkozy so sicher fühlen

Noch vor Weihnachten hätten die heutigen Sorgen um Griechenland ein heftiges Beben an den Börsen ausgelöst. Die von den Finanzplatzakteuren, um vom eigenen Versagen abzulenken, oft verteufelte Politik, ist seither aber nicht untätig geblieben. Es wurden sehr wirksame, einen Flächenbrand verhindernde Schutzmauern eingezogen, so dass Angela Merkel und Nicolas Sarkozy längst nicht mehr Getriebene sind.

Geldpolitik

Immobilien-Abschreibungen in Spanien sind ohne Alternative

Das Stöhnen der spanischen Banken über die von der Regierung geforderten zusätzlichen Rückstellungen für die problembehafteten Immobilien in Höhe von insgesamt 50 Mrd. Euro ist bereits zu hören. Doch der Regierung blieb nichts anderes übrig, als die Institute zur Bereinigung der Immobilienportfolios zu zwingen.

Geldpolitik

Commerzbank-Müller stellt den Euro für Griechenland in Frage

Klaus-Peter Müller ist im Banking und in der Politik gleichermaßen gut vernetzt. Ihm werden beste Kontakte zur Kanzlerin nachgesagt, Kontakte, die quasi mit Kapital unterlegt sind, denn der Bund ist mit 25% größter Einzelaktionär der Commerzbank, deren Aufsichtsrat Müller seit 2008 führt. Zuvor war Müller sieben Jahre Vorstandschef des Instituts. Müller ist damit einer der einflussreichsten deutschen Wirtschaftsmanager, ein Mann, dessen Wort Gewicht hat.

Geldpolitik

Europas Banken spielen Zerfall der Euro-Zone durch

Wenn es eine unbestrittene Lehre aus der Finanzmarktkrise gibt, dann ist es die Erkenntnis, dass nichts mehr unmöglich erscheint. So ist es auch nicht sonderlich erstaunlich, dass in den Vorstandsetagen der europäischen Banken längst auch das Szenario eines Auseinanderbrechens der Euro-Zone durchgerechnet wird.

Immobilien

Frankfurter Mietnomaden

Schicke, moderne Bürogebäude nach den neuesten Green Building-Standards sind für viele Unternehmen architektonischer Ausdruck ihrer Firmenkultur. In keiner anderen deutschen Großstadt ist dieser Trend so ausgeprägt wie in der Finanzmetropole Frankfurt.

Immobilien

Frankfurter Immobilienmarkt ist zweigeteilt

Das Transaktionsvolumen übertrifft alle anderen deutschen Immobilienhochburgen, bei den Vermietungsumsätzen notiert Frankfurt hingegen einen nahezu zweistelligen Rückgang. Mehr als 3 Mrd. Euro gingen am Investmentmarkt über die Theke. Das war das höchste Volumen unter den deutschen Big 7.

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