Europäische Zentralbank (EZB)

Asset Management

PLATOW FORUM zur nachhaltigen Vermögenssicherung

Die Besitzverhältnisse der BHF-Bank haben mehrfach gewechselt. Aber die Noten, die Branchenbeobachter dem von Björn H. Robens seit 2010 geführten Institut für seine Vermögensverwaltung geben, sind seit Jahren gleichbleibend gut. Das gab dem Vortrag des BHF-Bank-Lenkers beim 9. PLATOW InvestorenFORUM entsprechendes Gewicht. Robens äußerte sich mit klarer Diktion, aber nachdenklich bis kritisch zu den Kapitalmärkten.

Geldpolitik

Draghi fängt den Euro nochmals ein

Warum nur dramatisiert EZB-Chef Mario Draghi so sehr den festen Euro, wo dieser doch auch Vorteile für den bedrohten Euro-Süden hat. Und so stark ist er gar nicht gestiegen. Bedenken Sie: Auf dem Zenit der Euro-Krise, kurz bevor Draghi Ende Juli 2012 seine berühmte Rede in London hielt, wurde der Euro mit knapp über 1,20 Dollar bewertet. Nach der Rede stieg der Euro sogleich auf 1,23 Dollar.

Geldpolitik

Mario Draghi – Hilfe für den Mittelstand, aber wie?

Einen Tag vor der Sitzung des EZB-Rats fragen sich Beobachter, ob und wann sich Mario Draghi welcher Instrumente bedienen wird, um der von ihm so beklagten Kreditklemme in Südeuropa zu begegnen. Draghis Problem sind die Nebenwirkungen, die jedes seiner Tools im von ihm oftmals beschworenen Instrumentenkasten hat. So soll Draghi treibende Kraft im EZB-Rat sein, den schwachen Banken in Südeuropa unter die Arme zu greifen, damit diese den kleinen und mittleren Unternehmen, ohne die ein Wirtschaftsaufschwung nicht möglich ist, wieder Kredit geben. Diese Hilfe für Banken könnte so aussehen, dass die EZB deren Kredite aufkauft und auf diese Weise zum Katalysator einer Wiederbelebung des Marktes für verbriefte KMU-Kredite würde, der durch die Finanzkrise so stark in Misskredit geraten war.

Geldpolitik

Renditechancen – Das neue PLATOW Special

Bürgerkrieg in der Ukraine und die Sorgen um das Geschäft mit Russland lassen viele Anleger zögern, auf den schon etwas länger fahrenden Aktienzug noch aufzuspringen. Dabei ist das Umfeld für Aktien gerade aus Deutschland und Westeuropa unverändert günstig: Die Politik der EZB hält die Zinsen niedrig. Die Wirtschaft in Deutschland brummt und auch im übrigen Europa kommt sie allmählich in Fahrt.

Geldpolitik

Rentenbank hofft noch auf Entlassung aus EZB-Direktaufsicht

Neben der NRW.Bank, der L-Bank und der KfW-Tochter IPEX Bank zählt auch die Rentenbank zum Kreis der Förderinstitute, die ab November voraussichtlich direkt von der EZB beaufsichtigt werden. Für Vorstandschef Horst Reinhardt und seinen CFO Hans Bernhardt ist die Einstufung der Rentenbank als systemrelevantes Institut indes vor allem eine äußerst kosten- und personalintensive Bürde, die sie am liebsten wieder los werden würden.

Geldpolitik

Banken – Totschrumpfen ist auch keine Lösung

Seit Ausbruch der Finanzmarktkrise kennen die Bilanzsummen der Banken nur noch eine Richtung: steil nach unten. Tatsächlich war der massenweise Abbau von zum Teil toxischen Risikoaktiva dringend notwendig, um die völlig ungesund in luftige Höhen gehebelten Bank-Bilanzen wieder auf Normalmaß einzudampfen. Doch mittlerweile droht die Radikal-Schrumpfkur der Bilanzsummen zu einem ernsten Hemmschuh für das zukünftige Wachstum der Institute zu werden.

Geldpolitik

EZB – Draghi will vor allem Ruhe haben

Die monatlich wiederkehrende und von IWF und Akteuren des Kapitalmarkts angeheizte Diskussion über angebliche Deflationsgefahren ist EZB-Chef Mario Draghi leid. Vor allem deshalb hat er vergangene Woche in Amsterdam seine Karten offen gelegt, unter welchen Umständen die EZB zu welchen Instrumenten (konventionell/unkonventionell) greifen könnte.

Geldpolitik

Deutsche Bank hat nächste Kapitalerhöhung fest im Blick

Vor genau einem Jahr hat die Deutsche Bank ihr Kapital um 3 Mrd. Euro aufgestockt, um steigenden Kapitalanforderungen zu entsprechen. Das Timing war gut. Direkt nach der über Nacht umgesetzten Maßnahme sprang der Kurs der Aktie um 8%. Nach unseren Informationen spricht einiges dafür, dass die Deutsche Bank schon in naher Zukunft ihr Kapital erneut stärkt.

Geldpolitik

Krisenland Portugal probt Ausstieg aus dem Rettungsschirm

Beflügelt durch das erfolgreiche Kapitalmarkt-Comeback Griechenlands, wagt nun auch das Krisenland Portugal die Emission einer langfristigen Anleihe. Erstmals seit das Land im April 2011 unter den Euro-Rettungsschirm geschlüpft ist, will die nationale Schuldenagentur Portugals am heutigen Mittwoch eine zehnjährige Staatsanleihe im Volumen von 750 Mio. Euro an den Markt bringen. Die Chancen, dass die Übung gelingt, könnten kaum besser stehen.

Geldpolitik

Niedrige Zinsen – Für Banken ein zweischneidiges Schwert

Die Notenbanken haben das Geld mit ihren Interventionen jahrelang extrem verbilligt und stets für ausreichend Liquidität gesorgt, um Wirtschaft und Banken zu stützen. Doch die Kreditwirtschaft profitiert nicht gleichermaßen von diesen stützenden Maßnahmen.

Geldpolitik

Frankreichs Fondsmanager Edouard Carmignac hat‘s nötig

Frankreichs Fonds-Ikone Edouard Carmignac (66) ist im Alter erfolglos geworden. Seit 2009/10 dümpelt sein „Patrimoine“, was so viel wie Erbe heißt und einen hohen Anspruch symbolisiert, dahin. Patrimoine ist kein gewöhnlicher Fonds. Er bringt über alle Tranchen gigantische 25 Mrd. Euro auf die Waage, eine Mischung aus Aktien und Renten.

Geldpolitik

Schlüssel für weiteres Handeln der EZB liegt in den USA

Mario Draghi versteht sich auf die Kunst der verbalen Attacke immer besser. Vom Frühjahrsgipfel in Washington äußerte er sich geschickt: Ein sich weiter ungehemmt befestigender Eurokurs könnte die EZB zum geldpolitischen Einschreiten bewegen. Ob es tatsächlich dazu kommt, wird in den USA entschieden.

Geldpolitik

WGZ-Rating profitiert von erfolgreicher Kapitalerhöhung

Die Rating-Agentur Moody‘s hat das Rating der WGZ-Bank für langfriste („A1“) und kurzfristige (P-1) Anleihen bestätigt. Zugleich hat Moody‘s den Rating-Ausblick von „Negativ“ auf „Stabil“ angehoben. Die Rating-Agentur würdigt damit die zu Beginn des Monats erfolgreich abgeschlossene Kapitalerhöhung der WGZ.

Geldpolitik

Fester Euro drückt auf die Preise

Die Preise für Öl und Gas fallen seit Monaten. Zusätzlich macht der feste Euro den Einkauf von in Dollar abgerechneter Energie für Europa billiger. Wer sich darüber beklagt, unterschätzt die Rolle der Energiepreise für die Belebung der Konjunktur, die vor allem in Europas Süden herbeigesehnt wird.

Geldpolitik

Weidmann ist keineswegs zu einer geldpolitischen Taube mutiert

Demonstrativ hat sich Bundesbank-Präsident Jens Weidmann hinter die jüngste Ankündigung von Mario Draghi gestellt, die EZB werde notfalls auch mit unkonventionellen Maßnahmen wie Anleihekäufen auf mögliche deflatorische Entwicklungen in der Euro-Zone reagieren. Seither frohlocken einige Kapitalmarkt-Akteure über den angeblichen Sinneswandel Weidmanns, der damit grünes Licht für den massiven Ankauf von Wertpapieren durch die EZB gegeben habe.

Geldpolitik

Risikogewichtung von Staatstiteln

Das Fehlen eines roten Fadens in der Bankenregulierung wurde am Rande des 20. Deutschen Bankentages immer wieder lebhaft diskutiert und beklagt. Die Vorschläge und Initiativen sind so zahllos wie ihre Absender. Die Banken haben ihre Vorstellungen, die geprägt sind vom jeweiligen Geschäftsmodell, die Staaten argumentieren entsprechend ihrer Haushaltslage, die Regulierer oft sehr unflexibel und fürs Tagesgeschäft nicht immer geeignet.

Geldpolitik

Bleiben Sie unbedingt wachsam

Die Zick-Zack-Börsen gehen in die nächste Runde. Zwar kam der DAX seinem Allzeithoch am vergangenen Freitag bedrohlich nahe. Knapp 80 Punkte unter der Rekordmarke drehte er dann aber wieder klar gen Süden. In den USA wurde das Hoch beim S&P 500 sogar kurzfristig geknackt, der anschließende Rückfall deutet aber eher auf einen Fehlausbruch hin.

Geldpolitik

Euro ggü. Kiwi-Dollar im Nachteil

Die vergangene Woche auf der Notenbanksitzung getroffene Aussage von EZB-Präsident Mario Draghi, zum Einsatz von unkonventionellen Werkzeugen inklusive QE-Maßnahmen bereit zu sein, hat an den Devisenmärkten für nachhaltige Bewegungen gesorgt. Die Aussicht auf eine mögliche Ausweitung der expansiven Geldpolitik in der Eurozone hat vor allem dem heimischen Euro geschadet, der gegenüber zahlreichen anderen Währungen abrutschte.

Geldpolitik

Die apoBank meldet sich nach der Sanierung gestärkt zurück

Sehr viel besser als erwartet haben sich die Geschäfte der auf Ärzte und Apotheker spezialisierten apoBank im vergangenen Jahr entwickelt. Entgegen den Planungen gelang es der apoBank, das operative Teilbetriebsergebnis vor Risiko mit 314,8 Mio. Euro (-2,8%) weitgehend stabil zu halten. Der Jahresüberschuss stieg sogar um 4,4% auf 47,4 Mio. Euro. Dazu trugen vor allem Kostenentlastungen im Verwaltungsaufwand (-4%) sowie deutliche geringere Vorsorgemaßnahmen für Kreditrisiken sowie Finanzinstrumente und Beteiligungen bei.

Geldpolitik

Ukraine-Krise überschattet IWF-Frühjahrstagung

Die diesjährige Frühjahrstagung von IWF und Weltbank steht ganz im Zeichen des 70-jährigen Jubiläums der beiden Bretton Woods-Institutionen. Doch zum unbeschwerten Feiern dürfte den vom 10. bis 12.4. in Washington versammelten Finanzministern und Notenbank-Chefs kaum zumute sein. Mit der Krise in der Ukraine und der russischen Annexion der Krim sind unvermutet wieder die geopolitischen Risiken in den Blickpunkt gerückt.

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